Karte an Oma und Opa
Wie ich helfen kann

Alzheimer: Kontakt halten und helfen in Zeiten von Corona

Momentan dreht sich unser aller Alltag um Corona. Ein Virus geht um die Welt, legt die Routinen lahm und wirbelt alles herum. Oberstes Gebot: zu Hause bleiben, auf direkte Kontakte mit anderen verzichten – zum eigenen Schutz und zum Schutz für andere. Enkel sollen ihre Großeltern nicht sehen, Pflegeheime haben ein Besuchsverbot oder Besuchsbeschränkungen. Ich würde meine Alzheimer-kranke Mama gerne besuchen und bei ihr sein, aber alle Experten raten davon ab. Wie können wir Kontakt halten mit unseren Angehörigen mit Alzheimer oder Demenz?

Mama und ich
Was ich meiner Mama sagen möchte

Liebe Mama, wann werden wir uns wiedersehen?

Es ist gerade mal zehn Tage her, da haben wir uns gesehen, zusammen Kuchen gegessen, gelacht und Musik gehört. Ich habe Pläne für die Ferien gemacht, ich wollte dich und Papa mit den Kindern besuchen. Dass sie mal wieder viel Zeit mit euch verbringen können. Und wir euch unterstützen können. Und jetzt? Die Corona-Krise. Und ich habe Angst. Angst um dich, um die Kinder, um mich und frage mich: Wann werden wir uns wiedersehen? Und wie kann ich euch helfen?

Informationsbogen Mit Alzheimer im Krankenhaus
Wie ich helfen kann

Mit Alzheimer im Krankenhaus – Teil 1: Gut vorbereitet

Dass meine Alzheimer-kranke Mama ins Krankenhaus müsste – das gehört zu meinen Horror-Vorstellungen. Schon vor der Corona-Pandemie, und jetzt noch mehr. Meine Mama ist körperlich fit und es geht ihr gut, aber was wäre, falls? Wie würde es ihr dort gehen? Wie kann das Personal auf Menschen mit Demenz eingehen? Gut zu wissen, dass man sich auf den Ernstfall vorbereiten kann (zumindest ein bisschen). Im Angehörigen-Seminar habe ich erfahren wie. Die wichtigsten Punkte teile ich mit euch. Und einen Info-Bogen fürs Krankenhaus findet ihr hier auch

Plüschaffe Biografiearbeit "Alzheimer und wir"
Was die Kinder fragen

Kinderfragen bei Alzheimer: Warum schenkst du der Oma einen Plüsch-Affen?

Meine Kinder lieben Plüschtiere. Doch als ich neulich meiner Mama eines geschenkt habe, waren sie irritiert. "Was macht die Oma mit dem Affen?", wollte meine mittlere Tochter wissen und schüttelte dabei den Kopf. Und so kam es, dass wir über das große Thema Biografiearbeit bei Alzheimer und Demenz sprachen

Goldene Blogger
Allgemein, Wie ich helfen kann

In eigener Sache: „Alzheimer und wir“ – News zur Verleihung der „Goldenen Blogger“

Ich bin nervös. Ja, sehr. In nicht einmal einer Woche fahre ich zum Gala-Abend der Goldenen Blogger nach Berlin. Ich bin für den Goldenen Blogger im Bereich Themen- und Nischenblog nominiert. WOW! Ich kann es gerade gar nicht mehr glauben. Wollt ihr mich und mein Thema unterstützen? Am 9. März ab 19 Uhr den Live-Stream schauen und Daumen drücken

Wie ich helfen kann

Kommunikation bei Alzheimer: Teil 3 „Mit dem Körper sprechen“

Wenn ich heute mit meiner Mama spreche ist das sehr einseitig, denn aufgrund ihrer Alzheimer-Erkrankung sagt sie fast gar nichts mehr. Es ist meist ihr Gesicht, das spricht. Es sind ihre Hände oder ihr ganzer Körper. Ich merke, dass es immer wichtiger wird, ihre Körpersprache zu verstehen. Umgekehrt ist es allerdings genauso. Meine Mama kann meinen Worten kaum folgen. Wir beschreiten also neue Wege des Kommunizierens. Teil 3 der Kommunikation bei Alzheimer "Mit dem Körper sprechen"

Was die Kinder fragen

Romys Salon – Ein Film-Nachmittag mit den Kindern

Kurz vor Kinostart habe ich den Film "Romys Salon" vorgestellt und darüber geschwärmt. Nun habe ich ihn endlich mit den Kindern angeschaut. Und wie kam dieser Film über Romy und ihre an Alzheimer erkrankte Oma an? So viel sei verraten: Wir haben geweint und gelacht.

Angst vor Treppen, Alzheimer und wir
Was ich meiner Mama sagen möchte

Liebe Mama, bitte hab keine Angst! Schon gar nicht vor Treppen…

Der Alzheimer bringt meiner Mama immer neue Herausforderungen. Am Anfang hatte sie Probleme mit der Orientierung, vergaß oder verlegte ihren Geldbeutel oder Schlüssel – mittlerweile kommen ganz andere Schwierigkeiten dazu. Zum Beispiel Treppen hinab gehen. Wenn ich mit ihr Stufen nehme – was im Haus meiner Eltern alltäglich ist – merke ich, dass sie Angst hat. Warum? 5 Tipps, die wir ausprobiert haben und mein Fazit

Ja sagen bei Alzheimer
Wie ich helfen kann

Kommunikation bei Alzheimer: Teil 2 „Immer Ja sagen“

Das klingt komisch, oder? Wer würde schon immer Ja sagen? Ich sicher nicht. Ich bin eher jemand, der sofort „Nein“ oder „Aber“ in die Runde wirft und immer etwas zu kritisieren findet. Warum das Ja und die Bestätigung für Alzheimer-Betroffene aber so wichtig ist und wie man das im Alltag umsetzen kann, erfahrt ihr hier