Danke Lächeln
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, dein Lachen und Lächeln tun so gut!

Auf dem Blog schreibe ich viel Trauriges und Nachdenkliches, denn ich bin oft traurig und manchmal auch wütend, dass meine Mama Alzheimer hat – und das obwohl die Diagnose nun schon neun Jahre zurückliegt. Aber auch die Krankheit entwickelt sich weiter – und immer neue Herausforderungen treten auf. Aber: Meine Mama hat zwar Alzheimer, aber wir können trotzdem auch lachen und fröhlich sein. Wenn Mama lacht und lächelt, ist das auch für uns ein Lichtblick. Manchmal kommt es ganz unverhofft, häufig stecken auch die Kinder Mama mit ihrem Lachen an – es tut ihr gut und mir auch. Liebe Mama, wie schön ist es, dich lachen und lächeln zu sehen!

Danke_vorleseaktion_Demenz
Allgemein

Danke für diese Woche der Demenz

Am 21. September war Welt-Alzheimertag, der Start der Vorlese-Aktion mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und LeseLounge. Jeden Tag fanden mehrere Lesungen mit tollen Büchern zum Thema Demenz und Familie statt. Und auch heute und morgen werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedene Geschichte vorlesen.

Podcast-Cover quer_Leben_lieben_Pflegen
Allgemein, Wie ich helfen kann

Sprechen über Demenz – Jetzt auch als Podcast „Leben, Lieben, Pflegen“

Vor einem Jahr am Welt-Alzheimertag ist einer meiner ersten wichtigen Blogbeiträge erschienen: "Über Alzheimer sprechen - Warum das so wichtig ist". In diesem Jahr ist so wahnsinnig viel passiert. Eines ist aber gleich geblieben: ich bin immer noch überzeugt davon, dass es wichtig ist über Demenz zu sprechen. Vielleicht bin ich sogar noch mehr davon überzeugt. Deswegen schreibe ich meinen Blog "Alzheimer und wir" und berichte euch davon, wie ich mich mit den Herausforderungen im Leben mit Demenz auseinander. Und genau deswegen startet nun auch der Podcast "Leben, Lieben, Pflegen", an dem ich mit beteiligt bin. Und für Kinder und Jugendliche steht ab morgen und in der ganzen Woche der Demenz - vom 21. bis 27.9. - eine digitale Vorlese-Aktion mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und der LeseLounge an. Ich freue mich, wenn ihr dabei seid

Mama_Tisch
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, warum isst du nicht?

In den vergangenen Monaten hat sich Mamas Essverhalten sehr verändert. Vor einem Jahr hat sie noch selbstständig, mit gutem Appetit und viel Genuss und Freude gessen. Mittlerweile fällt Mama immer schwerer, selbst zu essen. Oft steht das Essen vor ihr, aber sie greift nicht einmal zu. Oder sie hält ein Brötchen in der Hand, aber beißt nicht ab. Warum ist das so? Verlernt Mama durch den Alzheimer das Essen? Es macht mich traurig und verunsichert mich. Was kann sie noch alleine – und wie können wir das fördern? Hilft da spezielles Geschirrt – oder nur ein anderes? Oder hat sie gar keinen Hunger? Ach, Mama, wie gerne würde ich von dir eine Antwort auf meine Frage "Warum isst du nicht?" bekommen. Aber die kannst du leider nicht geben. Wie wir versuchen, dir zu helfen

Allgemein

Einladung zum Welt-Alzheimertag – und einer ganz besonderen Vorlese-Aktion

Tadaa, es ist soweit! Ich freue mich so sehr, dass meine Idee Wirklichkeit wird und dass ich euch zu einer ganz besonderen Aktion am Welt-Alzheimertag einladen darf. Und das Beste daran ist: die Aktion findet in der gesamten Woche der Demenz statt – und das sogar völlig unabhängig von der Corona-Situation. Denn sie ist digital.… Weiterlesen Einladung zum Welt-Alzheimertag – und einer ganz besonderen Vorlese-Aktion

Meine-Omi-die-woerter-und-ich
Kinderbücher

Kinderbücher über Alzheimer im Check Nr. 10 „Meine Omi, die Wörter und ich“

Regelmäßig stelle ich euch Kinderbücher zum Thema Alzheimer und Demenz vor. Endlich mal wieder ein Bilderbuch, das man schon mit jüngeren Kindern anschauen kann. "Meine Omi, die Wörter und ich" ist ein wunderschön illustriertes Buch, das sich mit dem Thema Alzheimer und Demenz auf eine besondere Art und und Weise auseinandersetzt. Es geht ums Vergessen und zwar ums Vergessen der Wörter. Es geht aber auch ums Erinnern und zwar ums Erinnern der Wörter. Meiner jüngsten Tochter haben die farbenfrohen, fantasievollen Illustrationen viel Freude gemacht, mich hat die Geschichte sehr berührt. Der kleine Mio bekommt von seiner Omi Wörter geschenkt – laute, wilde, hoffnungsvolle, traurige und am Ende gibt sie ihm ein ganz Besonderes. Welches? Das verrate ich euch in der Buchbesprechung. Nr. 10 "Meine Omi, die Wörter und ich". Am Ende findet ihr auch einen Link mit Leseprobe.

frei sein
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, bist du frei?

Darf ich diesen Gedanken überhaupt haben? Schon während er sich in meinem Kopf zusammensetzt, frage ich mich das. Frei sein ist etwas Positives, die Alzheimer-Krankheit etwas Negatives – diese Assoziationen habe ich gelernt, irgendwie verinnerlichert. Mama ist mehr und mehr auf Hilfe und Unterstützung angewiesen, aber auf mich wirkt sie oft so zufrieden. Sie ist in ihrer Anders-Welt und irgendwie frei von all dem, was ich an Regeln, Routinen und Erwartungen lebe oder denke leben zu müssen. Und dann merke ich, dass Mamas Alzheimer nicht nur schrecklich und traurig ist, sondern auch ein paar positive Punkte mit sich bringt – und dass ich diese Erkenntnisse nutzen kann (und sollte)

Weglaufen-Hinlaufen-verirren
Praktische Tipps, Wie ich helfen kann

Von Angehörigen für Angehörige: Tipps und Erfahrungen zum Thema Weglaufen, Hinlaufen und Verirren

Wer sich um einen Menschen mit Alzheimer kümmert, steht vor jeder Menge Herausforderungen – und oft auch neuen Situationen. Ein großes Thema ist das Weglaufen/Hinlaufen und Verirren. Ich habe euch ja neulich beschrieben, wie es mir neulich ergangen ist, als meine Mama plötzlich verschwunden war. Sie war nur 15 Minuten weg, aber es war schrecklich für mich. Auf meinen Blog-Beitrag habe ich viele Nachrichten bekommen, mit tollen Tipps. Und weil ich sowieso denke, dass wir voneinander am besten lernen können, möchte ich diese mit euch teilen. Dieser Blog-Beitrag ist ein ganz besonderer, weil Erfahrung und Wissen von vielen zusammen kommen. Von Angehörigen für Angehörige: Tipps und Erfahrungen zum Weglaufen, Hinlaufen, Verirren

Kindheit-riechen
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, riechst du deine Kindheit?

Wisst ihr, was ich im Sommer so liebe? Den Geruch von Gras, das zum Trocknen auf dem Feld liegt und langsam Heu wird. Denn dieser Duft erinnert mich immer an die wunderschönen und unbeschwerten Momente meiner Kindheit. Vor kurzem bin ich mit dem Fahrrad an so einer Wiese vorbei gefahren und auch, wenn es mir an diesem Tag erst gar nicht so gut ging, so hat mir der Duft der Wiese ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ob meine Mama auch solche wunderbaren Geruchs-Erlebnisse hat? Und wo sie die wohl hat? Draußen in der Natur auf jeden Fall, da bin ich mir sicher. Ein Grund mehr, um gemeinsam in der Natur spazieren zu gehen