In der neuen Podcastfolge "Leben. Lieben. Pflegen" dreht es sich um das Thema Körperpflege. Das kann herausfordernd sein und ich erinnere mich daran, dass mir manche Dinge leicht fielen, andere hingegen unangenehm waren. Das Gespräch mit meinen Gästen Anja Kälin und Désirée von Bohlen und Halbach hat mir gezeigt, dass es sehr vielen Angehörigen so geht. Und wir haben darüber gesprochen, wie es ein wenig leichter werden kann.
Kategorie: Tipps für den Alltag
Wie hilft Musik bei Demenz?
Musik wird ja häufig als Königsweg im Umgang mit Menschen mit Demenz genannt. Aber was steckt eigentlich dahinter? Wie kann Musik bei Demenzerkrankungen helfen? Wie kann es sein, dass Menschen mit Demenz zwar vieles vergessen, aber Liedtexte und Melodien präsent bleiben? Das sind Themen in der neuen Podcastfolge "Leben. Lieben. Pflegen. Der Desideria-Podcast zu Demenz und Familie" mit meinem Gast Dr. Sarah Straub.
Demenz: Erinnerungen als Schlüssel
Erinnerungen sind mehr als nur Geschichten aus der Vergangenheit – sie sind Teil unserer Identität. Sie geben Halt, Orientierung und Freude. Genau darum geht es in der neuen Folge „Leben. Lieben. Pflegen. Der Desideria Podcast zu Demenz und Familie“. Mit meinem Gast Jeanette Kießling spreche ich darüber, weshalb die Lebensgeschichte bei Demenz so eine besondere Rolle spielt, wie sie sich in den Alltag einbeziehen lässt und wie man gut mit schweren Erinnerungen umgeht.
Vorbereitet für einen Notfall: Den Hausnotruf üben
Lange Zeit hatten meine Eltern kein Notrufsystem im Haus. Nach einem kleinen Notfall aber haben mein Bruder und ich uns dafür entschieden, weil wir so sicher sein können, dass im Notfall schnell medizinische Hilfe bei meinen Eltern ist – und die wüsste auch um Mamas Alzheimer. Aber: Worauf kommt es an bei so einem System?… Weiterlesen Vorbereitet für einen Notfall: Den Hausnotruf üben
Das Pflegenetzwerk aufbauen: Es braucht Mut, aber lohnt sich
Sich um einen Menschen mit Demenz kümmern und zu pflegen – das funktioniert besser, wenn man ein Dorf an Unterstützenden hat. Fachleute sprechen vom Pflegenetzwerk. Es ist gut und wichtig für Angehörige, solch ein Netzwerk aufzubauen – und doch fällt es oft auch schwer. Das sehe ich auch an meiner Familie und berichte euch davon, wie wir langsam unser Netzwerk aufgebaut haben. Es braucht Mut, um Hilfe anzunehmen, aber es lohnt sich. Plus: Infos zur Podcastfolge "Ein Pflegenetzwerk aufbauen"
Mehr Selbstmitgefühl
Über Selbstfürsorge zu sprechen ist wichtig und gleichzeitig fällt es doch schwer. Das habe ich bei dem Live-Talk gestern auch wieder gemerkt. Denn in der Theorie klingt vieles so gut und richtig, aber die guten Ratschläge umzusetzen – das ist dann was anderes. Und dabei ist doch genau das so wichtig, um Alltag mehr Energie zu bekommen. Die Psychologin Jana Toppe hat erklärt, was es mit Selbstmitgefühl auf sich hat und wie es gut tun kann.
Was man tun kann: Gemeinsam was unternehmen
In einem der letzten Blogbeiträge habe ich über die Erfahrung von einem Arztbesuch geschrieben. "Man kann ja nichts machen", sagte die Ärztin. Stimmt natürlich nicht! Klar, man kann eine Demenz nicht heilen, aber vieles tun, um Menschen mit Demenz zu stärken. Eine aktuelle Studie zeigt, wie wichtig soziale Kontakte sind. Die Forscher fanden heraus, dass psychosoziale Maßnahmen, regelmäßige soziale Kontakte und gemeinsame Aktivitäten zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden sowie zu weniger Demenzsymptomen führt und die Krankheit langsamer fortschreitet. Hier stelle ich euch die Studie des DZNE vor.
