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Kinderbücher

Kinderbücher über Alzheimer im Check Nr. 11: „Omas Rumpelkammer“

Heute stelle ich euch mal wieder einen Kinderroman zum Thema Demenz vor. "Omas Rumpelkammer" erzählt die Geschichte von Sofia und ihrer Oma. Die beiden haben eine sehr liebevolle Beziehung. Doch dann ändert sich alles – und irgendwie auch nicht. Oma weiß nicht mehr, wie man Napfkuchen backt, verirrt sich und dann kommt es noch zum Truthahn-Debakel. Irgendwann steht fest, dass Oma nicht mehr alleine wohnen kann und in ein Pflegeheim umziehen wird. Für Sofia ist das ganz schrecklich. Ich kann das gut nachvollziehen. Für mich ist die Vorstellung, dass meine Mama nicht mehr zu Hause leben kann, auch schrecklich und mit vielen Ängsten verbunden. Meinen Kindern geht es da ähnlich. Das Buch "Omas Rumpelkammer" setzt sich auf fröhlich-liebevolle Art mit diesem schwierigen Thema auseinander. Mir hat es Mut gemacht, vermutlich weil die kleine Sofia als sie sich überwindet und ihre Oma besucht, erlebt, dass es der Oma gut geht und sie sie immer noch genauso lieb hat. Am Ende sind die beiden so innig wie eh und je. Check Nr. 11 der Kinderbücher über Demenz: "Omas Rumpelkammer"

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Kinderbücher

Kinderbücher über Alzheimer im Check Nr. 10 „Meine Omi, die Wörter und ich“

Regelmäßig stelle ich euch Kinderbücher zum Thema Alzheimer und Demenz vor. Endlich mal wieder ein Bilderbuch, das man schon mit jüngeren Kindern anschauen kann. "Meine Omi, die Wörter und ich" ist ein wunderschön illustriertes Buch, das sich mit dem Thema Alzheimer und Demenz auf eine besondere Art und und Weise auseinandersetzt. Es geht ums Vergessen und zwar ums Vergessen der Wörter. Es geht aber auch ums Erinnern und zwar ums Erinnern der Wörter. Meiner jüngsten Tochter haben die farbenfrohen, fantasievollen Illustrationen viel Freude gemacht, mich hat die Geschichte sehr berührt. Der kleine Mio bekommt von seiner Omi Wörter geschenkt – laute, wilde, hoffnungsvolle, traurige und am Ende gibt sie ihm ein ganz Besonderes. Welches? Das verrate ich euch in der Buchbesprechung. Nr. 10 "Meine Omi, die Wörter und ich". Am Ende findet ihr auch einen Link mit Leseprobe.

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Im Gespräch, Was die Kinder fragen

„Erwachsene können von Kindern lernen, sich auf Menschen mit Demenz einzulassen“ – Im Gespräch mit Anita Mild

Kinder und Demenz – dieses Thema beschäftigt mich sehr. Ich kann mit der Alzheimer-Erkrankung meiner Mama mittlerweile offen umgehen, aber mir fällt es mir manchmal nicht leicht, mit den Kindern darüber zu sprechen. Oder ich frage mich, ob gewisse Probleme nicht zu viel für sie sind und ich sie damit belaste. Andererseits bin ich immer wieder erstaunt, mit was für einer Offenheit und Unbeschwertheit meine Töchter mit dem Thema Alzheimer umgehen und wie sehr sie sich bemühen, meiner Mama etwas Gutes zu tun. Der Autorin Anita Mild gelingt es, das schwere Thema Demenz für Kinder leicht und humorvoll zu verpacken. Von ihr wollte ich wissen, wie Kinder mit der Erkrankung umgehen und was ihnen helfen kann. Was sie mir erzählt hat? Dass Kinder uns Erwachsenen im Umgang mit Alzheimer und Demenz einiges voraus haben und wir von ihnen lernen können.

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Kinderbücher

Kinderbücher über Alzheimer und Demenz im Check: Nr. 9 „Pauli muss ins Altersheim“

Dieses Kinderbuch über Alzheimer und Demenz hat uns ganz besonders gefallen. Wollt ihr wissen, warum? Weil es so fröhlich ist und einfach Spaß macht zu lesen. Es ist unbeschwert und viel netter als es der Titel erahnen lässt. Also, bitte nicht abschrecken lassen. Dieses Buch lohnt sich zum Vorlesen und für Kinder, die schon lesen können. Es bietet viele konkrete Gesprächsanreize und wunderschönen Lokalkolorit, denn Paul lebt mit seiner Mama in Österreich. Ein toller Kinderroman, den ich gerne empfehle: "Pauli muss ins Altersheim" im Check Nr. 9 bei Kinderbüchern über Alzheimer und Demenz

Kinderfrage Alzheimer woher wisst ihr
Kinderfragen

Kinderfrage bei Alzheimer: Woher wisst ihr immer, was die Oma will?

Wenn wir mit meinen Eltern Zeit verbringen, erfahren meine Töchter, was es bedeutet mit einer Erkrankung wie Alzheimer zu leben. Sie sind sehr aufmerksam und versuchen meiner Mama zu helfen. Das fällt ihnen aber nicht immer leicht. Denn meine Mama kann ihre Bedürfnisse und Wünsche nicht mehr mitteilen. Und es ist oft nicht klar erkennbar, was sie braucht oder möchte. Meine mittlere Tochter, die immer sehr bemüht um die Oma ist, fragte mich: „Woher wisst ihr, was die Oma will?“ Es war der Beginn eines intensiven Gesprächs über Alzheimer und die Oma, aber auch darüber, was jeden Menschen ausmacht. Denn auch wenn, die Demenz viel von dem Menschen nimmt, der man einmal war, spielen doch die eigene Lebensgeschichte und die individuellen Bedürfnisse immer noch eine Rolle. Und manchmal ist es einfach ein Ausprobieren. Mehr dazu in dieser Kinderfrage über Alzheimer

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Kinderbücher

Kinderbücher über Alzheimer im Check Nr. 8 „Als Opapi das Denken vergaß“

Regelmäßig schreibe ich Buch-Rezensionen zu Kinderbüchern über Alzheimer und Demenz. Heute stelle ich euch mal kein Bilderbuch, sondern einen Kinderroman vor. Er handelt von Mia und ihrem Urgroßvater - Opapi genannt -, der vom Bodensee zu Mias Familie nach Hamburg zieht. Mia möchte für ihren Opa da sein und sich um ihn kümmern. Doch sie erlebt, dass mit dem Opapi gleichzeitig noch ein geheimnisvoller, kleiner Junge auftaucht. Ein frecher, aber herzensguter Junge, so wie es der Opapi früher war. Wer ist das – und was hat er mit den Erinnerungen des Opapis zu tun? Das erfahrt ihr in dieser märchenhaften Kindergeschichte. Nur so viel sei verraten: Irgendwie bleiben wir immer Kind. Teil 8 der Kinderbücher über Alzheimer: "Als Opapi das Denken vergaß"

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Kommunikation, Was die Kinder fragen

Kinderfragen bei Alzheimer: Warum spricht die Oma nicht?

Meine Kinder wissen schon lange, dass ihre Oma Alzheimer hat. Wenn wir meine Eltern besuchen, erleben sie hautnah, was es bedeutet, mit Demenz zu leben und welche Einschränkungen die Krankheit mit sich bringt. Manches verwundert sie, manches nicht. Ich bin jedes Mal froh, wenn sie fragen, denn das heißt, dass sie ihre Gedanken nicht mit sich alleine ausmachen oder sich gar die Schuld geben, sondern dass ich ihnen Erklärungen bieten kann und wir uns austauschen. Unabhängig voneinander wollten meine Sieben- und meine Elfjährige vor kurzem wissen, warum die Oma nicht spricht. Ja, das habe ich mich auch schon oft gefragt – und auch, wenn ich weiß, dass es ein Teil der Krankheit ist, hoffe ich doch immer noch, dass sich das ändern kann. Wie ich das meinen Töchtern erklärt habe und es mir geholfen hat, nicht nur das Negative, sondern auch die schönen Momente zu sehen – und sie zu nutzen

Grafik Besuchshund Max
Kinderbücher, Was die Kinder fragen

Kinderbücher über Alzheimer im Check Nr. 7 „Gestatten, ich bin Besuchshund Max!“

Heute stelle ich euch ein ganz besonderes Buch vor, das meine großen Töchter sehr begeistert. Hier erzählt ein Hund – und zwar ein Jagdhund namens Max – von seinen Besuchen im Seniorenheim. Max begleitet sein Frauchen Ann-Kristin, die dort regelmäßig Senioren besucht. Und so erfährt Max auch, was die Krankheit Alzheimer ist. Wie Max damit umgeht und was sein Hundeherz dazu sagt, darum geht es in „Gestatten, ich bin Besuchshund Max!“ Und weil meine Mädchen das Thema so spannend fanden, habe ich mit der Autorin noch ein Interview geführt. Hier erzählt sie von ihrer Arbeit mit Max im Seniorenheim und wie selbst Menschen mit fortgeschrittener Demenz von dem Besuch des Hundes profitieren

Mund-Nasen-Schutz
Was die Kinder fragen

Kinderfragen zu Alzheimer: Muss auch die Oma wegen Corona eine Maske aufsetzen?

Das Coronavirus hat in unseren Alltag einen festen Platz. Mittlerweile gilt in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Meinen Kindern war ein bisschen unwohl dabei, und es kam die Frage auf, ob die Oma auch eine Maske tragen muss. Oder gelten für Menschen mit Demenz Ausnahme-Regelungen?