Kraftquellen_pflegen
Wie ich helfen kann

Die eigenen Kraftquellen pflegen

Pflegende Angehörige kümmern sich, sie sorgen, pflegen und betreuen – und das tun sie meist nur für den Menschen mit Demenz. "Ihm/ihr soll es doch gut gehen", lautet das Argument, das ich selber gerne benutze und das ich auch von meinem Papa immer höre. Doch als pflegende Angehörige ist es auch unsere Aufgabe, auf uns acht zu geben und uns um uns selber zu kümmern. Denn nur dann können wir uns gut um andere kümmern. Warum gerät das aus der Balance? Bei pflegenden PartnerInnen hat das durchaus andere Gründe als bei pflegenden Töchtern und Söhnen. Aber für alle ist es extrem wichtig, die eigenen Kraftquellen zu finden und zu pflegen

Erdbeeren_Mama_Bucket-List
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, das ist unsere Bucket-List. 33 Dinge, die ich mit dir erleben möchte

Träume und Wünsche aufschieben? Das kann ich gut! Und dann stelle ich irgendwann genervt fest: "Mist, ich wollte doch xy machen". So geht mir das leider manchmal mit meiner Mama. Die Alzheimer-Erkrankung schreitet fort und sie spricht kaum mehr. Und ich denke sehr oft: "Mist, warum habe ich nicht früher noch mehr mit ihr gesprochen." und bereue es, manche Fragen nicht gestallt zu haben. Deshalb schreibe ich diese Liste. Es ist eine sehr persönliche Liste an Dingen, die ich mit meiner Mama noch erleben möchte, wohl wissend, dass es nicht die großen Abenteuer sein werden. Aber kleine Abenteuer und gemeinsame Glücksmomente, die können wir immer noch finden. 33 Dinge, die ich mit meiner Mama noch erleben möchte – und warum Erdbeeren darin eine wichtige Rolle spielen

Demenz vorbeugen
Prävention

Demenz vorbeugen – Geht das? Und falls ja, wie?

"Hast du Angst, dass du auch Alzheimer bekommst?" Diese Frage habe ich in den vergangenen Wochen ein paar Mal gehört – und sie beschäftigt mich sehr. Nein, ich habe keine Angst, dass ich jetzt Alzheimer bekomme. Und doch denke ich darüber nach, dass ich diese Krankheit bekommen könnte, so wie meine Mama. Demenz vorbeugen – geht das? Und falls ja, wie? Worauf kommt es an? Meine Fragen haben mich zu Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen geführt – und er hat mir erklärt, wie ich mein Demenz-Risiko und das meiner Kinder minimieren kann.

Tobias-Plonka_ambulantbloggt
Corona

Von Nähe und Abstand – Im Gespräch mit Tobias Plonka über ambulante Pflege in Corona-Zeiten

Nähe. Ein kurzes, aber wichtiges Wort. Für Menschen mit Demenz ist Nähe fundamental. Sowohl in der Betreuung, als auch in der Pflege. Der Altenpfleger und Filmemacher Tobias Plonka hat einen Kurzfilm zu diesem Thema gedreht. In "Nähe" sprechen pflegende Angehörige und Pflegekräfte darüber, wie sich die Arbeit durch das Coronavirus grundlegend verändert hat. Im Interview habe ich mit Tobias Plonka darüber gesprochen, welche Einschränkungen er in der Pflege erlebt, wie Nähe und Zuwendung in Zeiten von Corona funktionieren und wo pflegende Angehörige Unterstützung finden können

pflegedienst_Corona
Corona

Ambulanter Pflegedienst: In der Corona-Zeit wichtig(er) für Menschen mit Demenz

Diese Corona-Pandemie ist eine große Herausforderung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Denn immer wieder fallen übliche Hilfsstrukturen wie die Tagespflege oder Beschäftigungs- und Betreuungsangebote weg. Die pflegenden Angehörigen können dann schnell an ihre Grenzen kommen. Das habe ich im ersten Lockdown persönlich gemerkt. Für meinen Papa war es teilweise sehr anstrengend, die Pflege alleine zu meistern, weil Mama nicht mehr in die Tagespflege gehen konnte und sie auch sonst kaum Unterstützung hatten. Für diesen Lockdown kann ich nur sagen: Wir haben dazu gelernt. Schon vor Monaten wollten wir einen Pflegedienst und Unterstützung hinzuziehen. Doch da war natürlich auch die Sorge, ob es eine gute Idee ist, in Corona-Zeiten fremde Menschen nach Hause zu bitten. Heute kann ich sagen: Ja, ist es. Ambulante Pflege – oder eine andere Form der Unterstützung – ist gerade in der Corona-Pandemie wichtig

Motto_2021
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, lass uns den Moment leben und nach vorne schauen! – Mein Motto für 2021

Ein neues Jahr, ein neuer Vorsatz? Mmh, das machen viele Menschen. Sie nehmen sich zum Jahresanfang ein Motto vor oder schmieden konkrete Pläne. Ich habe das bislang nie gemacht. "So ein Quatsch", habe ich meist gesagt. Dabei fand ich es eigentlich schon immer ganz cool, wenn man so eine Vision hat und sie mit anderen teilt. Aber ich hatte meist Angst. Angst, dass ich meinem Motto nicht gerecht werde. Angst, dass ich meine Pläne und Erwartungen nicht erfülle. Ich habe mich immer irgendwie treiben lassen und oft auch gescheut, Dinge umzusetzen. Ich habe mich viel zu oft an Dinge aus der Vergangenheit geklammert. Dabei tut es mir sehr gut, wenn ich mich auf das Hier und Jetzt besinne. So merkwürdig es klingen mag: Das habe ich auch dank der Alzheimer-Erkrankung meiner Mama gelernt. Deshalb mein Vorsatz und Plan für dieses Jahr: den Moment leben und vorwärts schauen.

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Wohnen

Demenz & Wohnen: Das Treppenproblem – und wie wir es (erstmal) gelöst haben

Vor einem Jahr hat es angefangen, dass meine Mama immer häufiger Probleme beim Treppensteigen hatte. Zunächst wurde das Heruntergehen schwierig. Sie stockte oft vor den letzten Stufen und traute sich nicht, ihren Fuß weiter nach unten zu setzen. Den Sommer über ging sie etwas besser. Aber leider hat das Problem nun wieder zugenommen und das Treppengehen – hinauf und hinab – stellt ein großes Problem dar. Was tun? Verschiedene Möglichkeiten kommen infrage: Umräumen, Umbauen, Umziehen. Wir waren (und sind immer noch) unsicher, was die beste Lösung für Mama ist. Wie wir das Treppenproblem (erstmal) gelöst haben und welche Fragen uns dabei geleitet haben, erfahrt ihr in diesem Blog-Artikel.

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Rückblick

Liebe Blog-Lesende, vielen Dank!

Was für ein Jahr, dieses Jahr 2020! Es hat uns allen viel abverlangt, beruflich wie privat. Für mich als pflegende Angehörige hat sich einiges verändet in diesem Jahr und ich habe euch in meinem Blog daran teilhaben lassen. An dieser Stelle möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr mich und meinen Blog in diesem Jahr begleitet habt und dass ihr mich bei den großen Abenteuern wie dem Goldenen Blogger-Award, der Grimme-Nominierung und der Vorlese-Aktion zu Demenz unterstützt habt. Und ich möchte einen kleinen Ausblick geben auf das nächste Jahr