Foto Worksheet Podcast Macht der Gedanken
Mit Gefühlen umgehen, Wie ich helfen kann

Was tun in schwierigen Momenten?

Ich neige dazu, mich in schwierigen Momenten von meinen negativen Gedanken und Gefühlen mitreißen zu lassen. Oft fühle ich mich dann richtig hilflos und weiß nicht mehr, was ich tun soll. In der Podcastfolge von "Leben, Lieben, Pflegen" haben Anja und ich über die Macht der Gedanken gesprochen. Im Gespräch haben wir eine Reihe an Tipps gesammelt. Hier findet ihr fünf Ideen, was man tun kann, damit Gefühle und Gedanken nicht übermächtig werden und Infos zur Folge "Die Macht der Gedanken".

Praktische Tipps

Anleitung: Eine Fühlschnur zum Nesteln

Meine Mama ist nicht mehr so viel in Bewegung, ihre Finger sind aber oft sehr aktiv: Sie fühlt und nestelt gerne damit. Das Nesteln ist für Menschen mit Demenz oft eine Strategie, um sich selber zu erspüren und die innere Unruhe zu befrieden. Es gibt viele Produkte, die man kaufen kann. Man kann sie auch selber machen. Eine Nestelschnur zum Beispiel ist ganz einfach hergestellt. Ich habe für meine Mama eine Fühlschnur zum Nesteln gemacht. Hier ist die Anleitung.

danke Muttertag
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, DANKE zum Muttertag! Du bist und bleibst die beste Mama!

Morgen ist Muttertag, ein Tag, dem ich früher nie viel Bedeutung beigemessen habe. Zu künstlich, zu gewollt, zu erzwungen – fand ich ihn irgendwie immer. Und doch nutze ich ihn mittlerweile bewusst und möchte meiner Mama Danke sagen, dafür, was sie alles für mich getan hat und dafür, was ich durch sie immer noch lerne. DANKE, meine liebe Mama, und alles Liebe zum Muttertag! + Für euch gibt es zum Muttertag eine Buchverlosung

Filmplakat_Woche für das Leben
Tagebuchbloggen

Demenz – Mittendrin tut allen gut

Am Sonnabend wurde die "Woche für das Leben" eröffnet, eine ökumenische Aktion, die sich in diesem Jahr mit dem Demenz beschäftigt. Zum Auftakt gab es verschiedene Veranstaltungen in Leipzig, unter anderem wurde der Film über Mama und mich gezeigt. Als ich mitten im Stadtzentrum vor dem Filmplakat stand, fand ich das erst irgendwie komisch – und dann dachte ich, wie richtig und wichtig das ist. Denn das Thema Demenz gehört mitten in die Gesellschaft und das es eigentlich allen guttut.

Peggs streicht Mama Strähne aus dem Gesicht
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, manchmal fühle ich mich zerrissen.

Ich genieße es sehr, mit meiner Familie für eine längere Zeit bei meiner Mama zu sein. Aber ich spüre dann auch, wie anstrengend es ist. Denn ich möchte mich bestmöglich um meine Mama kümmern und bin natürlich weiter für meine Kinder da. Das ist ein echter Spagat für mich, auch weil wir gemeinsam nicht mehr viel unternehmen können. Wie gerne würde ich mich mit meiner Mama darüber austauschen. Ein neuer Brief: Liebe Mama, manchmal fühle ich mich zerrissen.

Mama schläft in meinem Arm
Kinderfragen

Kinderfrage: Ist es schlimm, Demenz zu haben?

Manchmal stellen meine Töchter Fragen, die mich überrumpeln – und auf die ich nicht sofort eine Antwort weiß. Aber natürlich möchte ich die Frage beantworten, denn ich finde es wichtig, meine Kinder mit ihren Gedanken und Sorgen nicht alleine zu lassen. Als meine Tochter fragte: "Ist es schlimm, Demenz zu haben?" wusste ich erst nicht, was ich sagen soll. Mein Kind war traurig und ich wollte sie nicht noch trauriger machen. Unser Gespräch wurde sehr schön. Ich glaube, es hat ihr geholfen – und mir auch.

Buchtipps

Buchvorstellung: „Heute ist ein schöner Tag“

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das kein Roman oder Ratgeber ist, sondern ein Achtsamkeitstagebuch. Es ist speziell konzipiert für Menschen mit Demenz und ihre Familien – und eine richtige kleine Wundertüte: "Heute ist ein schöner Tag". Warum ich so ein Fan davon bin und was euch in dem Buch erwartert, lest ihr hier.

Kommunikation

Teilhaben am Leben, mit Demenz

Als meine Mama die Diagnose Alzheimer bekam, hatten wir Angst, es wäre alles vorbei. In der neuen Folge des Podcasts "Leben, Lieben, Pflegen" von Desideria Care erzählt unser Gast Heide Hällfritzsch von ähnlichen Gedanken. Sie berichtet davon, wie es ihr nach der Demenzdiagnose ihres Mannes ging, was ihr geholfen hat und wie sie als Paar weiterhin am Leben teilhaben, ganz natürlich und mit viel Offenheit. Mich hat dieses Gespräch sehr beeindruckt.

Vorlesen
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, lass uns Gedichte lesen!

Seitdem ich lesen kann, bin ich ein Bücherfan. Auch meinen Töchtern lese ich gerne vor. Ich habe erst vor kurzem angefangen, meiner Mama vorzulesen – und zwar Märchen, weil ich weiß, dass sie die früher gerne mochte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich ihr vorgelesen habe. Und doch war ich skeptisch, ob Märchen so gut geeignet sind. Nun habe ich einen Fortbildung zum Vorlesen bei Menschen mit Demenz gemacht und dabei Gedichte für mich entdeckt und gemerkt, dass ich sie unbedingt mit Mama lesen möchte.