Buchtipps

Buchvorstellung: „Ich habe Demenz … und keine Angst, ist nicht ansteckend“

Ich möchte euch ein Buch vorstellen, das mich gleichzeitig beschämt und froh macht und zwar das Buch "Ich habe Demenz... und keine Angst, ist nicht ansteckend". Geschrieben hat es Yasemin Aicher. Sie lebt seit 13 Jahren mit der Diagnose frontotemporale Demenz und engagiert sich für das Thema Demenz, vor allem für mehr Anerkennung von jung Betroffenen. Nun hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie ihre Geschichte erzählt und das zum Nachdenken anregt. Hier stelle ich euch Yasemin Aichers Buch vor, das ich jedem nur empfehlen kann.

Foto Worksheet Podcast Macht der Gedanken
Mit Gefühlen umgehen, Wie ich helfen kann

Was tun in schwierigen Momenten?

Ich neige dazu, mich in schwierigen Momenten von meinen negativen Gedanken und Gefühlen mitreißen zu lassen. Oft fühle ich mich dann richtig hilflos und weiß nicht mehr, was ich tun soll. In der Podcastfolge von "Leben, Lieben, Pflegen" haben Anja und ich über die Macht der Gedanken gesprochen. Im Gespräch haben wir eine Reihe an Tipps gesammelt. Hier findet ihr fünf Ideen, was man tun kann, damit Gefühle und Gedanken nicht übermächtig werden und Infos zur Folge "Die Macht der Gedanken".

Praktische Tipps

Anleitung: Eine Fühlschnur zum Nesteln

Meine Mama ist nicht mehr so viel in Bewegung, ihre Finger sind aber oft sehr aktiv: Sie fühlt und nestelt gerne damit. Das Nesteln ist für Menschen mit Demenz oft eine Strategie, um sich selber zu erspüren und die innere Unruhe zu befrieden. Es gibt viele Produkte, die man kaufen kann. Man kann sie auch selber machen. Eine Nestelschnur zum Beispiel ist ganz einfach hergestellt. Ich habe für meine Mama eine Fühlschnur zum Nesteln gemacht. Hier ist die Anleitung.

Buchtipps

Buchvorstellung: „Heute ist ein schöner Tag“

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das kein Roman oder Ratgeber ist, sondern ein Achtsamkeitstagebuch. Es ist speziell konzipiert für Menschen mit Demenz und ihre Familien – und eine richtige kleine Wundertüte: "Heute ist ein schöner Tag". Warum ich so ein Fan davon bin und was euch in dem Buch erwartert, lest ihr hier.

Kommunikation

Teilhaben am Leben, mit Demenz

Als meine Mama die Diagnose Alzheimer bekam, hatten wir Angst, es wäre alles vorbei. In der neuen Folge des Podcasts "Leben, Lieben, Pflegen" von Desideria Care erzählt unser Gast Heide Hällfritzsch von ähnlichen Gedanken. Sie berichtet davon, wie es ihr nach der Demenzdiagnose ihres Mannes ging, was ihr geholfen hat und wie sie als Paar weiterhin am Leben teilhaben, ganz natürlich und mit viel Offenheit. Mich hat dieses Gespräch sehr beeindruckt.

Demenzmoment, Prävention

Immer wieder diese Hoffnungslügen – Hört bitte auf damit!

Vor einiger Zeit bekam ich einen Anruf von jemandem, der mir sagte, er könne meine Mama heilen. Ein paar Tage später bekam ich über Social Media die Einladung zu einem Vortrag darüber, wie man mit einem gewissen Nahrungsmittel, das Risiko an einer Demenz zu erkranken "deutlich minimieren" könne. Mich machen solche Behauptungen wütend. Einzelne Mittel können eine Demenz weder vorbeugen noch heilen. Bitte hört auf, diese Hoffnungslügen zu verbreiten! Ich weiß, wie leichtfertig man daran glaubt. Selbst, wenn das Mittel nicht schadet, so lenkt es doch von anderen, wirksamen Unterstützungsleistungen ab. Mein Beitrag zum Demenzmoment-Thema: Was ist dein Moment der Wut?

Hermien Stellmacher
Buchtipps

Interview mit Hermien Stellmacher

Ich habe euch schon den Roman "Was bleibt, wenn alles verschwindet" vorgestellt. Die Autorin kennt das Thema aus eigener Erfahrung, denn auch ihre Mutter hatte Demenz. Im Interview berichtet Hermien Stellmacher, wie es zu diesem Roman gekommen ist, was sie durch die Erkrankung ihrer Mutter gelernt hat und wie ihr das beim Schreiben des Buches geholfen haben.

Cover_Was bleibt, wenn alles verschwindet
Buchtipps

Buchvorstellung: „Was bleibt, wenn alles verschwindet“

Dieses Mal stelle ich euch keinen Ratgeber vor, sondern einen Roman. "Was bleibt, wenn alles verschwindet" handelt von Susanne und Ruth, die seit mehr als 30 Jahren beste Freundinnen sind. Susanne entwickelt eine Demenz – und das wirbelt Vieles um und bringt Veränderungen mit sich. Denn es kommen auch alte Geheimnisse hoch. Wird die Freundschaft der beiden halten? Ich gebe euch ein paar Einblicke ins Buch und wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Papa hilft Mama_Frühling 2022
Kommunikation

Fotografieren bei Demenz? Ja, klar!

Wenn ich bei meiner Mama bin, mache ich jedes Mal ein Selfie von uns. Ich setze mich neben sie und fotografiere uns, ganz bewusst und auch wenn Mama dabei nicht in die Kamera schaut oder ihre Augen gar geschlossen sind. Ich mache Fotos von meinen Eltern und ich fotografiere meine Kinder mit meiner Mama. Denn ich möchte uns festhalten, ich möchte Mama festhalten – und vor allem möchte ich auch zeigen, wie das Leben mit Demenz aussehen kann (jenseits all der Schreckensbilder von sich auflösenden Köpfen und Menschen). Deshalb: Fotografieren bei Demenz? Ja, unbedingt!