Wie ich helfen kann, Wohnen

Wohnen & Demenz: Was ist eine Demenz-WG?

Wie ihr wisst, beschäftigt mich das Thema Wohnen auf verschiedene Art und Weise. Da war der Umbau im Haus meiner Eltern und da ist immer noch die Herausforderung Treppen. Außerdem habe ich in den vergangenen Wochen viel getan, um mich meinem (und unserem) Angst-Thema Pflegeheim zu nähern. Nich einfach... Umso hilfreicher war es, dass ich Anja in unseren vergangenen Folgen von "Leben, Lieben, Pflegen - Der Podcast zu Demenz und Familie" viel über den Einzug und Alltag in einem Pflegeheim fragen konnte. In der aktuellen Folge haben wir einen Gast eingeladen: Barbara Jurowski. Sie ist Gremiumsvorsitzende einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. Und was sie erzählt hat, hat sich toll angehört. Sie hat uns Einblicke gegeben in den Alltag in einer Demenz-WG und erzählt, wie sie sich von Pflegeheim unterscheidet und Mut gemacht, das als alternative Wohnform in Betracht zu ziehen

Oma Luise und die Schmetterlinge
Im Gespräch, Kinderbücher, Was die Kinder fragen

Wie kann man mit Schmetterlingen Kindern Demenz erklären? – Interview mit Christina Kuhn und Anja Rutenkröger

Vor einer Weile habe ich euch das Buch „Oma Luise und die Schmetterlinge“ vorgestellt. Es ist ein ganz besonderes Kinderbuch über das Thema Demenz. Nun habe ich die beiden Autorinnen Christina Kuhn und Anja Rutenkröger interviewt und mit ihnen darüber gesprochen, wie Kinder mit der Demenz eines Angehörigen umgehen und wie Eltern ihre Kinder gut begleiten können. Mein wichtigstes Learning vorab für euch: Es kommt viel auf uns Erwachsene an, denn auch im Umgang mit Demenz sind wir Vorbilder. Gelassenheit, Humor und Nähe – Wie kann man das vermitteln, wenn man selber traurig oder gestresst ist und es herausfordernde Situationen gibt? Wie viel Offenheit brauchen Kinder? Und was hilft in schwierigen Momenten?

Treppe_Kreide_Alzheimer
Wohnen

Mal wieder die Herausforderung Treppe – und eine neue (kleine) Lösung

Ich habe schon mehrfach darüber geschrieben, dass es meiner Mama immer schwerer fällt, Treppen zu gehen. Was kann ihr helfen? Ich habe den Tipp bekommen, die Stufen zu markieren. Nachdem ich eine Weile überlegt habe und unsicher war, ob das tatsächlich helfen könnte, haben wir es ausprobiert: mit Malkreide. In einem Gemeinschaftsprojekt haben die Kinder die Stufenkanten angemalt – mit Erfolg. In diesem Blog-Beitrag erfahrt ihr von dieser neuen kleinen Lösung für meine Mama und welchen tollen Nebeneffekt dies für meine Kinder hatte

Vergesslichkeit
Diagnose

Ist die Vergesslichkeit schon Alzheimer?

Manchmal werde ich von FreundInnen gefragt, ob das Vergessen oder auch Verhalten eines Angehörigen ein Zeichen von Alzheimer sein könnte. Und auch ich bin in manchen Situationen besonders aufmerksam. Damals war die Diagnose meiner Mama ein großer Schock, weil niemand von uns damit gerechnet hat. Aber im Rückblick gab es durchaus Signale, die uns hätten auffallen können... Was können Anzeichen für Alzheimer sein? Ich schreibe von meinen Erfahrungen und Experten berichten, was für sie Warnzeichen sind und wann man zum Arzt gehen sollte.

Wohnen

Wohnen mit Alzheimer: 7 Strategien für mehr Orientierung

Vor einiger Zeit haben wir im Haus meiner Eltern umgebaut und umgeräumt. Wir haben so einiges geändert, damit Mama im Haus keine Treppen mehr gehen muss. Damit eine Wohnung demenzfreundlich ist, braucht es aber noch mehr. Ein wichtiger Punkt die Orientierung. Mit welchen Maßnahmen kann man für eine gute Orientierung sorgen? Worauf sollte man achten? Im folgenden Blogbeitrag stelle euch fünf Strategien vor

Pflegeheim _keine angst
Kommunikation, Wie ich helfen kann, Wohnen

Keine Angst vor dem Thema Pflegeheim

Als meine Mama die Diagnose Alzheimer erhielt, tauchte urplötzlich das Schreckgespenst Pflegeheim auf. Ich habe sofort daran gedacht, und den Gedanken, dass meine Mama alleine in einem Pflegeheim ist, schnell und weit von mir geschoben. Wir haben uns nie dazu ausgetauscht. Nun bereue ich das, denn mit ihr kann ich nicht mehr reden. Ich merke, wie wichtig es ist, sich damit zu beschäftigen und doch fällt es schwer. Mit der neuen Folge „Leben, Lieben, Pflegen“ möchten Anja Kälin und ich alle ermutigen, sich über das Thema Pflegeheim zu informieren.

Mama, Papa, Peggy
Wie ich helfen kann

Wie kann ich als Tochter (oder Sohn) helfen?

Als meine Mama die Diagnose Alzheimer erhielt, war für mich und meinen Bruder klar, dass wir für sie da sein wollen und meinen Papa mit der Pflege und Betreuung unterstützen wollen. Aber das ist nicht immer ganz leicht. Da ist zum einen die große räumliche Entfernung, die uns im Alltag trennt. Und zum anderen, und das ist wohl die größere Herausforderung, haben wir oft unterschiedliche Vorstellungen und Herangehensweisen. Ein typisches Problem für Töchter und Söhne, die ihren Eltern bei der Pflege helfen wollen? Das ist gut möglich. Ich habe festgestellt, dass Helfen nicht immer so einfach ist, wie es zunächst anmutet, weil man als Tochter (oder Sohn) manches anders machen möchte. Wie geht Helfen dann überhaupt? Worauf kommt es an? In diesem Beitrag erzähle ich euch, wie ich mit der Situation umgehe und wie ich (erstmal) meine Rolle und Aufgabe gefunden habe.

Einsamkeit
Wie ich helfen kann

Reden gegen die Einsamkeit – Interview mit Elke Schilling

Viele ältere Menschen fühlen sich einsam, so eine aktuelle Befragung. Besonders häufig sagen dies jene mit gesundheitlichen Einschränkungen. Auch pflegende Angehörige fühlen sich oft einsam, in der Corona-Pandemie hat dies noch zugenommen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung und weiß, wie einsam sich mein Papa phasenweise gefühlt hat und wie gut es ihm tat, mit uns oder meinem Bruder zu telefonieren. Auch das Projekt Silbernetz möchte sich diesem Problem annehmen. Denn Einsamkeit, so Initiatorin Elke Schilling, kann "ein erhebliches Risiko für vorzeitige Sterblichkeit, Demenz, Depression und kardiovaskuläre Erkrankungen sein und das Immunsystem schwächen." Immer mehr Menschen rufen an, aber nicht alle Anrufe können angenommen werden. Deswegen hat der Verein eine Spendenaktion gestartet.