Mama_du kannst so viel
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, du kannst noch so viel – ich sehe es nur oft nicht

Die Alzheimer-Erkrankung meiner Mama schreitet fort. Wenn Freundinnen oder Bekannte mich fragen, wie es ihr geht, verfalle ich oft in ein tiefes Seufzen und erzähle davon, dass sie in ihrer kleinen Welt lebt und nichts mehr alleine machen kann. Doch als ich neulich viel Zeit mit ihr verbracht habe, habe ich gemerkt, dass das gar nicht stimmt. Denn sie kann noch so viel. Ich sehe es nur oft nicht. Wie kann ich das ändern? Ein Brief an meine Mama, in dem es auch um Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Demenz geht und wie wir als Gesellschaft so ticken

Im Gespräch, Wie ich helfen kann

„Wir entscheiden, wie wir uns um unsere Eltern kümmern wollen“ – Interview mit Petra Wieschalla

Bin ich eine pflegende Angehörige? Lange habe ich mich einfach nur als Tochter einer Mutter mit Alzheimer gesehen – und das obwohl ich mich von Anfang an auch gekümmert habe. Aber mein Papa war und ist immer noch der direkt Pflegende. Mein Bruder und ich jedoch sind viel – und auch immer mehr – involviert, auch, weil mein Papa zunehmend Unterstützung braucht. Wir machen es gerne, aber wir merken auch, dass dieses Kümmern eine große Aufgabe ist. Worauf man als Elternkümmerer achten sollte, darüber habe ich mit Petra Wieschalla gesprochen. Als Angehörigen-Coach und Demenzberaterin kennt sie die Fallstricke und weiß, warum es so wichtig ist, sich bewusst zu machen, warum und wofür man pflegt. Hier lest ihr das Interview. Und für alle, die noch mehr lesen wollen, gibt es ein Gewinnspiel. Ich verlose drei Bücher "Überlebenstipps für Elternkümmerer"

Corona-Alltag Entlastung
Corona, Wie ich helfen kann

Immer noch im Corona-Alltag: Auf der Suche nach Entlastung

Während des Lockdowns dachte ich, dass danach "alles wieder normal" wäre. Wenn man sich so umschaut, wirkt es auch fast so: Restaurants, Freibäder und Kindergärten sind wieder geöffnet. Aber eben nur fast: Da ist der Mund-Nasen-Schutz, ohne den kein Einkaufen möglich ist. Da sind Beschränkungen in der Schule – und auch in Mamas Tagespflege. Bei einem leichten Husten hieß es sofort: Besuchsverbot für 14 Tage. Das ist richtig und gut so, aber brachte meinen Papa doch irgendwie an seine Grenze. Und es zeigt: Ein Zurück zu Normal ist nicht in Sicht. Vor allem Eltern und pflegende Angehörige sind betroffen. Wie können wir in dem neuen Alltag klarkommen? Auf der Suche nach Lösungen

BäumeWeg
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, freust du dich wieder auf die Tagespflege?

Monatelang herrschte bei meinen Eltern Ausnahmezustand. Aufgrund der Corona-Pandemie schloss Mamas Tagespflege. Eine Notbetreuung gab es nicht, und ich glaube auch, dass sie sie nicht in Anspruch genommen hätte. Papa hat sich in den vergangenen Wochen rund um die Uhr um Mama gekümmert. Das hat er aus vollem Herzen gerne getan, war aber auch ein Kraftakt. Nun öffnet die Tagespflege und Mama darf wieder gehen. Nicht nur meinem Papa, auch mir ist etwas mulmig dabei. Wird Mama sich wieder eingewöhnen? Wird es schwierig? Oder freut sie sich vielleicht darauf?