danke Muttertag
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, DANKE zum Muttertag! Du bist und bleibst die beste Mama!

Morgen ist Muttertag, ein Tag, dem ich früher nie viel Bedeutung beigemessen habe. Zu künstlich, zu gewollt, zu erzwungen – fand ich ihn irgendwie immer. Und doch nutze ich ihn mittlerweile bewusst und möchte meiner Mama Danke sagen, dafür, was sie alles für mich getan hat und dafür, was ich durch sie immer noch lerne. DANKE, meine liebe Mama, und alles Liebe zum Muttertag! + Für euch gibt es zum Muttertag eine Buchverlosung

Peggs streicht Mama Strähne aus dem Gesicht
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, manchmal fühle ich mich zerrissen.

Ich genieße es sehr, mit meiner Familie für eine längere Zeit bei meiner Mama zu sein. Aber ich spüre dann auch, wie anstrengend es ist. Denn ich möchte mich bestmöglich um meine Mama kümmern und bin natürlich weiter für meine Kinder da. Das ist ein echter Spagat für mich, auch weil wir gemeinsam nicht mehr viel unternehmen können. Wie gerne würde ich mich mit meiner Mama darüber austauschen. Ein neuer Brief: Liebe Mama, manchmal fühle ich mich zerrissen.

Vorlesen
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, lass uns Gedichte lesen!

Seitdem ich lesen kann, bin ich ein Bücherfan. Auch meinen Töchtern lese ich gerne vor. Ich habe erst vor kurzem angefangen, meiner Mama vorzulesen – und zwar Märchen, weil ich weiß, dass sie die früher gerne mochte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich ihr vorgelesen habe. Und doch war ich skeptisch, ob Märchen so gut geeignet sind. Nun habe ich einen Fortbildung zum Vorlesen bei Menschen mit Demenz gemacht und dabei Gedichte für mich entdeckt und gemerkt, dass ich sie unbedingt mit Mama lesen möchte.

Schneeglöckchen
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, wie geht es dir mit dem Krieg?

Vorsicht vor den aktuellen Fernsehnachrichten – so der Rat von Experten für Angehörige von Menschen mit Demenz. Als wir jetzt zu meinen Eltern gefahren sind, habe ich mir doppelt Gedanken gemacht: um meine Kinder und um Mama. Wie würden sie mit dem Ukraine-Krieg umgehen? Aber während ich den Kindern Einiges erklären kann und sie ihre Sorgen aussprechen, kann Mama das nicht. Was uns gerade guttut: Rausgehen, in der Sonne sitzen und Nachrichten möglichst meiden.

Elfchen Freude Demenzmoment
"Liebe Mama...", Demenzmoment

Liebe Mama, was macht dir Freude?

Gibt es Freude im Leben mit Demenz? Früher hätte ich sicher daran gezweifelt, ob das möglich ist. Ich erlebe an meiner Mama und auch an mir und meiner Familie, dass es natürlich Freude mit der Alzheimererkrankung gibt. Manchmal kommt die Freude ganz unverhofft, manches können wir aber auch selber tun, um Freude zu bereiten, zum Beispiel die richtige Musik anstellen.

Peggy steht am Fenster und schaut hinaus
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, manchmal fehlt mir die Zuversicht, manchmal finde ich sie unverhofft.

"Es ist schon gut" - habe ich mir als Mantra für dieses Jahr ausgesucht. Ich versuche mich daran festzuhalten, auch wenn Vieles nicht so gut läuft. Meine Mama hat früher oft gesagt: "Wir beobachten das mal", wenn mir etwas weh getan hat oder "Das wird schon", wenn irgendetwas nicht auf Anhieb geklappt hat. Das hat mir Zuversicht gegeben. Heute fehlt mir dieses Vertrauen in die Zukunft manchmal. Gerade auch die aktuelle Pflegesituation meiner Mama bereitet mir Sorgen und ich frage mich, wie es weitergehen kann und zweifle auch an mir. Doch zum Glück gibt es Momente, in denen ich Zuversicht finde. So einen Moment habe ich neulich erlebt, als meine Mama gefallen ist und meine Tochter zur Stelle war.

Peggy-sitzt-neben-Mama
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, danke für die Überraschung!

In den vergangenen Tagen habe ich viel Zeit mit meiner Mama und meiner Familie verbracht. Ich hatte es mir sehr gewünscht – und dann wurde es doch irgendwie anstrengend und eigentlich hatte ich viel zu wenig Zeit für meine Mama. Sie wirkte oft traurig und abwesend. Am Ende hat sie mich überrascht, mit einem besonderen Moment, den ich immer in meinem Herzen tragen werde. Liebe Mama, danke für die Überraschung!

Hand auf Mamas Bein
"Liebe Mama...", Demenzmoment

Liebe Mama, wo ist unsere Nähe?

Diese Tage und Wochen sind für mich vor allem von Abstand und Traurigkeit geprägt. Ich würde meiner Mama gerne nahe sein, aber gerade geht das nicht. Ist diese Nähe zwischen uns weg? Nein, ist sie nicht. Ich weiß, dass ich sie in mir trage und meine Mama irgendwie immer bei mir ist – und doch bin ich froh, dass wir uns bald wieder umarmen können. Mein Beitrag zur Blogparade #Demenzmoment

"Liebe Mama..."

Liebe Mama, sehen wir uns bald wieder? – Corona, die Dritte

Diesen Brief an meine Mama - Corona, die Dritte, sollte es eigentlich nicht geben. Als meine Eltern und ich unsere Impfungen im Sommer bekommen haben, war ich guter Dinge. Ich war davon überzeugt, dass wir uns über ein gemeinsames Treffen nicht noch mal Gedanken machen müssten. Ich habe mich sicher gefühlt, wie so viele geimpfte… Weiterlesen Liebe Mama, sehen wir uns bald wieder? – Corona, die Dritte