"Liebe Mama...", Gefühle verarbeiten

Liebes schlechtes Gewissen, du darfst nun gehen!

Ich schreibe normalerweise an dieser Stelle Briefe an meine Mama, aber dieses Mal geht es um mein schlechtes Gewissen. Es begleitet mich schon lange und taucht auch verlässlich auf, wenn es um meine Mama geht. So oft habe ich das Gefühl, dass ich mich nicht genug kümmere und das, was ich tue, nicht gut genug mache. Es ist Zeit, dieses schlechte Gewissen und die Schuldgefühle loszulassen, denn sie helfen weder mir noch Mama. Ein sehr persönlicher Abschiedsbrief.

Buchtipps, Selbstfürsorge

Buchvorstellung: “Gute Pflege braucht Kraft”

Der neue Ratgeber "Gute Pflege braucht Kraft" stellt die sorgenden und pflegenden Angehörigen in Vordergrund. Wer pflegt, vernachlässigt oft die eigenen Ressourcen, und die Folge sind häufig Erschöpfung, Rücken- und Kopfschmerzen. Angehörige tun gut daran, wenn sie sich gut um sich kümmern, sich regelmäßig Auszeiten und Pausen nehmen. Wie aber soll das gehen im vollen Alltag, und oft ohne Unterstützung von außen? Die Autorin Nicole Lindner stellt in ihrem Buch Strategien und Ideen für Selbstfürsorge vor und berichtet davon, was ihr als pflegende Angehörige hilft. In diesem Beitrag gebe ich euch Einblicke in dieses Buch und verrate euch, was mir daran so gut gefallen hat.

Allgemein, Gefühle verarbeiten

Studienaufruf: Stigmatisierung aufgrund von Demenz?

Welche Erfahrungen machen Menschen, die jung an einer Demenz erkrankt sind? Welche Reaktionen aus dem Umfeld nehmen sie und ihre Angehörigen wahr? Diesen Fragen geht ein Team des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in einer neuen Studie nach. Dazu sind sie noch auf der Suche nach Teilnehmenden, und zwar nach Menschen mit Demenz sowie Angehörigen. Hier findet ihr mehr Infos zum Projekt STELDA.

zwei Hände ineinander
"Liebe Mama...", Gefühle verarbeiten

Liebe Mama, manchmal fühle ich mich hilflos!

In letzter Zeit merke ich immer wieder, dass das mit dem Helfen und Unterstützen nicht so einfach ist. Dass da eine Lücke zwischen der Theorie und dem realen Leben ist. Ich merke, dass es für Papa oft schwer ist. Wenn mein Bruder und ich ihm Unterstützungsangebote vorschlagen oder wir Aufgaben abnehmen wollen, dann ist es ihm jedoch auch nicht recht und er meint, er möchte es selbst machen. Helfen zu wollen, aber nicht wirkich helfen zu können (oder dürfen), finde ich gerade schwer. Darum geht es in diesem Brief: Liebe Mama, manchmal fühle ich mich hilflos!

Buch von "Nicht vergessen" Demenz
Buchtipps, Selbstfürsorge

Buchvorstellung: “Nicht vergessen”

Heute möchte ich euch ein besonderes Buch vorstellen: "Nicht vergessen" von Eveline Helmink. Es geht nicht um Menschen mit Demenz, wie man beim ersten Blick meinen könnte, sondern richtet sich an deren Angehörige. Wie verliert man sich nicht, wenn ein naher Mensch mit der Demenz lebt? Wie schafft man ein gutes Miteinander in der veränderten Lebenswelt, wie gelingt es loszulassen, wenn man festhalten möchte? Es geht um all die schweren Gefühle, um Trauer, Angst, Scham – doch die Autorin findet die richtigen Worte und macht auch Mut. Ich habe mich sehr verstanden und geborgen gefühlt. Hier stelle ich euch "Nicht vergessen" vor. Und: Ihr könnt ein Exemplar gewinnen.

Zettel in Herzform, auf dem "Selbstmitgefühl" steht
Gefühle verarbeiten, Tipps für den Alltag

Mehr Selbstmitgefühl

Über Selbstfürsorge zu sprechen ist wichtig und gleichzeitig fällt es doch schwer. Das habe ich bei dem Live-Talk gestern auch wieder gemerkt. Denn in der Theorie klingt vieles so gut und richtig, aber die guten Ratschläge umzusetzen – das ist dann was anderes. Und dabei ist doch genau das so wichtig, um Alltag mehr Energie zu bekommen. Die Psychologin Jana Toppe hat erklärt, was es mit Selbstmitgefühl auf sich hat und wie es gut tun kann.

Jana Toppe
Expert:innen-Gespräche, Gefühle verarbeiten, Selbstfürsorge

“Wie können Angehörige besser auf sich achten?” – Interview mit Jana Toppe

Wer sich um andere Menschen kümmert, ist besonders gefordert. Gerade die Betreuung eines Menschen mit Demenz ist oft auch herausfordernd. Mit der Psychologin Dr. Jana Toppe von der Online-Beratung pflegen-und-leben.de habe ich darüber gesprochen, warum das Kümmern und Pflegen so anstrengend ist, wie man Zeichen der Überforderung erkennt und warum es so wichtig ist, dass Angehörige gut für sich selbst sorgen. Wo finden sie Unterstützung? Wer kann beraten? Und wie kann eine Psychotherapie helfen? – Diese Fragen beantwortet sie. Außerdem verrät Jana einen SOS-Tipp für herausfordernde Situationen. Hier findet ihr das Interview mit Jana Toppe. Und: Hier findet ihr auch den Link zum Insta-Live-Talk mit Jana und mir.