Sebastian Hartung, Gründer von emori
Expert:innen-Gespräche, Meine Eltern werden alt

„Ich weiß, wie kostbar diese Aufnahmen sind“ – Interview mit Sebastian Hartung von emori

In den vergangenen Jahren habe ich gemerkt, wie viele Dinge verloren gehen. So oft dachte ich, ich hätte noch Zeit, dies oder jenes zu erfragen oder mit meinen Eltern zu besprechen und dann war es irgendwie zu spät. Vor kurzem habe ich Sebastian Hartung kennengelernt. Er hat mit einem Partner die App emori gegründet und möchte Familien helfen, frühzeitig ins Gespräch zu kommen. Im Interview erzählt er davon, wie emori funktioniert, wie es zu der Idee kam und welche Rolle seine an Demenz erkrankte Oma dabei spielt.

Expert:innen-Gespräche, Gefühle verarbeiten

Neue Podcastfolge: Was ist unsichtbare Trauer?

Trauer verbinden wir meist mit dem Tod oder Verlust einer Person. Doch Trauer kann sich auch dann zeigen, wenn eine Person noch lebt, wenn wir den Alltag teilen, weil diese Person und die Beziehung mit ihr sich verändert. Angehörige von Menschen mit Demenz erleben diese Art der Trauer, die auch unsichtbare oder unerkannte oder weiße Trauer genannt wird. Was genau dahintersteckt und was hilft, mit dem Gefühl umzugehen, darüber spreche ich mit Anja Schmidt-Ott in der neuen Podcastfolge "Leben. Lieben. Pflegen"

Besser kommunizieren, Expert:innen-Gespräche

„Es wäre sinnvoll, Logopädie bei Demenz frühzeitig zu verordnen, nicht erst bei Schluckbeschwerden.“

Logopädie wird häufig verordnet, wenn Menschen mit Demenz Schluckstörungen entwickeln. Aber auch im frühen Stadium kann eine logopädische Therapie sinnvoll und hilfreich sein. Das sagt Logopädin Janka Muising im Interview und erklärt, warum es so wichtig ist, dass Menschen mit Demenz Anregungen zur Kommunikation erhalten, welche Strategien sie als Expertin anwendet und wie ein Buch der vergessenen Wörter helfen kann.

Expert:innen-Gespräche

„Mit einer Demenz geht noch viel“ – Interview mit Ruth Wetzel

"Die Diagnose ist ein Schock. Aber auch mit einer Demenz geht noch viel." Das sagt die Altentherapeutin Ruth Wetzel, die darüber ein ganzes Buch geschrieben hat. Im Interview haben wir uns darüber unterhalten, wie Pflegende und Angehörige in die Welt einer Person mit Demenz gelangen können und warum dies so hilfreich im Alltag ist. Ruth sagt: "Wir dürfen uns nicht nur an den Krankheitssymptomen orientieren, sondern brauchen Informationen zu der Biografie." Worauf es ankommt, welche Rolle Biografiebögen und Schatzkisten spielen und warum auch du davon profitierst, erzählt sie im Interview. Plus: Links für Biografiebögen zum Herunterladen.

Expert:innen-Gespräche, Gefühle verarbeiten

Wohin mit der Trauer an Weihnachten? – Interview mit Hendrik Lind

Weihnachten steht vor der Tür und ich merke, dass es mich traurig macht: Das erste Weihnachten ohne Mama, das erste mit Papas Diagnose. Einer, der sich mit Trauer gut auskennt, ist Hendrik Lind, Gründer der Plattform Trosthelden. Ich wollte wissen, warum das Trauern an Feiertagen oft besonders intensiv ist und was dann guttun kann. Aktuell gibt es ein neues Projekt: die WeihnachtsHelden.

Expert:innen-Gespräche, Gefühle verarbeiten

„Was ist das Besondere an der Trauer bei Demenz?“ – Interview mit Anja Schmidt-Ott

Die vergangenen Wochen waren schwer, weil ich Abschied nehme von Mama. Mir ist auch bewusst geworden, dass dieses Abschiednehmen schon vor vielen Jahren begonnen hat und dass sich die Trauer schon lange eingeschlichen hat. "Unsichtbare Trauer" wird dieses Phänomen auch genannt. Das Thema Trauer trifft viele Angehörige von Menschen mit Demenz, oft unterdrücken wir es.… Weiterlesen „Was ist das Besondere an der Trauer bei Demenz?“ – Interview mit Anja Schmidt-Ott

Jana Toppe
Expert:innen-Gespräche, Gefühle verarbeiten, Selbstfürsorge

„Wie können Angehörige besser auf sich achten?“ – Interview mit Jana Toppe

Wer sich um andere Menschen kümmert, ist besonders gefordert. Gerade die Betreuung eines Menschen mit Demenz ist oft auch herausfordernd. Mit der Psychologin Dr. Jana Toppe von der Online-Beratung pflegen-und-leben.de habe ich darüber gesprochen, warum das Kümmern und Pflegen so anstrengend ist, wie man Zeichen der Überforderung erkennt und warum es so wichtig ist, dass Angehörige gut für sich selbst sorgen. Wo finden sie Unterstützung? Wer kann beraten? Und wie kann eine Psychotherapie helfen? – Diese Fragen beantwortet sie. Außerdem verrät Jana einen SOS-Tipp für herausfordernde Situationen. Hier findet ihr das Interview mit Jana Toppe. Und: Hier findet ihr auch den Link zum Insta-Live-Talk mit Jana und mir.