Steffi Helsper
Expert:innen-Gespräche, Gefühle verarbeiten

Wie gelingen Glücksmomente mit Demenz? – Interview mit Stefanie Helsper

Glücksmomente im Alltag zu erleben, das tut jedem Menschen gut. Menschen mit Demenz verlieren jedoch nach und nach die Fähigkeit, es sich selber schön machen zu können. Wie kann es gelingen, dass sie Glücksmomente erleben können? Darüber habe ich mit Stefanie Helsper gesprochen, die das Buch "Glücksmomente für Menschen mit Demenz" geschrieben hat. Wie also können pflegende Angehörige und Pflegekräfte Menschen mit Demenz unterstützen? Indem sie sich auf die Personen einlassen und ein bisschen Pippi Langstrumpf werden, sagt Stefanie Helsper. Warum und weshalb, das erfahrt ihr im Interview.

Expert:innen-Gespräche

Demenz neu sehen – Interview mit Désirée von Bohlen und Halbach

Wenn du Bilder von Demenz siehst, welche siehst du: Ist es das Bild von einem Gehirn, das sich auflöst und in Tausende Puzzleteile zerfällt? Oder ist es ein lächelnder Mensch inmitten seiner Familie? Dargestellt wird häufig Ersteres. "Die negativen Bilder wirken stigmatisierend. Was wir brauchen, sind positive, stärkende Bilder", sagt Désirée von Bohlen und Halbach. Sie veranstaltet mit ihrem Verein Desideria Care den Fotowettbewerb „Demenz neu sehen“ und ruft Profi- und HobbyfotografInnen auf, das Bild von Demenz zu verändern. Im Interview erzählt sie, wie Bilder helfen können, die Demenz eines Angehörigen zu verarbeiten und welche Bilder sie sich über Demenz wünscht.

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Wie ich helfen kann

Pflegen aus der Ferne: Was mir hilft

In Gedanken bin ich oft bei meiner Mama, im Alltag allerdings häufig nicht. Ich pflege aus der Ferne. Ist das überhaupt Pflegen? Oder "nur" helfen? Oder nicht mal das? Ich hatte lange keine Worte für das, was ich mache. Es hat sich eigentlich immer angefühlt wie "nicht genug". Ich wollte meine Mama gerne unterstützen und habe dabei ziemlich hohe Erwartungen an mich gehabt – und mich damit selbst unzufrieden gemacht. Denn Pflegen aus der Ferne ist immer auch ein Kompromiss. Aber auch aus der Ferne kann man unterstützen. Diese fünf Dinge finde ich wichtig für das Pflegen aus der Ferne: ein gutes Netzwerk, offener Austauch, Reflektieren, Wertschätzung und meine eigenen Grenzen zu akzeptieren. Der letzte Punkst ist durchaus der schwierigste.

Buchtipps

Buchvorstellung: „Herausforderung angenommen!“

Zum Auftakt meiner Bücherreihe stelle ich euch ein ganz besonderes Buch vor: "Herausforderung angenommen!". Es gibt viele Ratgeber und Bücher über Demenz und Alzheimer. Aber dieses sticht hervor, weil einer der Autoren – Leo Beni Steinauer – selbst mit demenziellen Veränderungen lebt. Es ist ein echtes Mutmachbuch! Hier findet ihr die Buchbesprechung.

kleine Geschenken Weihnachten
Tipps für den Alltag

Geschenke für Menschen mit Demenz – 7 Ideen und Anregungen

Weihnachten rückt näher und natürlich auch die Frage nach Geschenken für seine Lieben. Ich habe neulich darüber geschrieben, dass mir das Schenken für meine Mama nicht so leicht fällt. Zum einen kann sie ihre Wünsche nicht mehr äußern, zum anderen wirkt sie oft einfach zufrieden. Auf der Suche nach einem Geschenk habe ich einige tolle Tipps von anderen bekommen. Und weil ich der Meinung bin, dass der Austausch unter Angehörigen so wichtig ist, teile ich sie hier mit euch: 7 Ideen und Anregungen für Geschenke für Menschen mit Demenz.

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Allgemein, Tipps für den Alltag, Wie ich helfen kann

Vom Wünschen und Schenken

Meine Töchter haben ihre Wunschzettel längst an das Christkind geschickt. Teilweise sind die Zettel sehr lang, voller schöner Dinge, die sie sich zu Weihnachten wünschen. Da fällt das Schenken extrem leicht. Für meine Mama hingegeben bin ich ein wenig ratlos. Weihnachten mit Alzheimer: Was kann ich meiner Mama schenken? Womit mache ich ihr eine Freude? Vom Wünschen und Schenken – und worauf es für mich ankommt.

Besser kommunizieren, Expert:innen-Gespräche, Tipps für den Alltag

Wie können Angehörige und Freunde helfen? – Interview mit Kati Imbeck

Wenn ein Mensch die Diagnose Demenz bekommt, sind immer auch Freunde und Familie betroffen. Wie kann man gut unterstützen? Darüber habe ich mit Kati Imbeck gesprochen, die sich für ihr Buch „Demenz verstehen - Hilfe für Angehörige und Freunde“ genau mit diesem Thema beschäftigt hat. Im Buch geben sie und Co-Autorin Christine Berg zahlreiche Tipps: von gesunden Rezepten über Wickeleinreibungen bis zur Kommunikation. „Wichtiger als das, was man macht, ist aber, dass man beiden, also dem Menschen mit Demenz und seinem pflegenden Angehörigen, das Gefühl gibt, dass sie nicht alleine sind", sagt Kati Imbeck. Wie das gelingen kann und wie Angehörige, Freunde, Nachbarn und Kollegen helfen können, erfahrt ihr in dem Interview mit Kati. Und: Ihr könnt ein Buch "Demenz verstehen" gewinnen.