Die Diagnose Alzheimer verändert so unglaublich viel im Leben des Betroffenen, aber auch im Leben seiner Kinder, Enkel, Geschwister, Freunde, Nachbarn... Es ist ein Alzheimer und wir. Ideal wäre es, wenn sich alle über das Thema Demenz informieren und damit auseinandersetzen. Dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten. Ich stelle euch drei Möglichkeiten vor, die mir geholfen haben: das Angehörigen-Seminar der Alzheimer Gesellschaft, der Demenz-Partner-Kurs und ein Webinar zum Demenz-Balance-Modell.
Autor: peggyelf
Liebe Mama, hast du Angst vor dem Zähneputzen?
Alltag mit Alzheimer: Das sind nicht nur Gedächtnis- und Orientierungsprobleme, auch im täglichen Leben werden ganz normale Dinge zu einer Herausforderung. Wie zum Beispiel das Zähneputzen. Manchmal klappt es ganz gut, manchmal macht Mama den Mund kaum auf und möchte keine Zähne putzen. Woran liegt das? Hat sie Angst vor der Zahnbürste? Tut ihr etwas weh? Was können wir anders machen, damit das Zähneputzen gelingt? Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht und einen Experten um Rat gefragt, wie man Menschen mit Demenz beim Zähneputzen unterstützt. Im neuen Artikel lest ihr, was der Zahnarzt Prof. Dr. Christoph Benz mir geraten hat, worauf es ankommt und wie wir versuchen, Mama zu unterstützen: mit der richtigen Technik und Nähe.
Kinderbücher über Alzheimer im Check Nr. 7 „Gestatten, ich bin Besuchshund Max!“
Heute stelle ich euch ein ganz besonderes Buch vor, das meine großen Töchter sehr begeistert. Hier erzählt ein Hund – und zwar ein Jagdhund namens Max – von seinen Besuchen im Seniorenheim. Max begleitet sein Frauchen Ann-Kristin, die dort regelmäßig Senioren besucht. Und so erfährt Max auch, was die Krankheit Alzheimer ist. Wie Max damit umgeht und was sein Hundeherz dazu sagt, darum geht es in „Gestatten, ich bin Besuchshund Max!“ Und weil meine Mädchen das Thema so spannend fanden, habe ich mit der Autorin noch ein Interview geführt. Hier erzählt sie von ihrer Arbeit mit Max im Seniorenheim und wie selbst Menschen mit fortgeschrittener Demenz von dem Besuch des Hundes profitieren
Gut durch den Pflege-Alltag kommen in Zeiten von Corona: Mit Spazierengehen
In Zeiten von Corona ist es für Angehörige von Menschen mit Alzheimer oft besonders anstrengend. Viele Pflegeheime haben Kontaktbeschränkungen, Besuche sind nicht oder eingeschränkt möglich. Tagespflege-Einrichtungen sind geschlossen. Menschen wie meine Mama, die sonst die Tagespflege besuchen, können dies aktuell nicht tun. Damit bricht der gewohnte Tagesablauf zusammen – und den pflegenden Angehörigen fehlt Entlastung. "Zum Glück können wir jeden Tag in den Garten oder spazieren gehen", sagt mein Papa. Meine Mama profitiert davon sogar doppelt, nein eigentlich dreifach. Und ich kann mir davon einiges abschauen: Denn auch ich komme so mit den Kindern besser durch den Corona-Alltag
Liebe Mama, weißt du eigentlich, dass du die Beste bist? Und dass ich dich schrecklich vermisse?
Muttertag - Ein Tag, den ich noch nie besonders mochte. Ich fand ihn immer ein wenig konstruiert und das Drumherum so aufgesetzt. Natürlich war ich meiner Mama dankbar und als ich selber Mutter wurde, wurde ich ihr noch dankbarer. Ich habe meine Mama immer bewundert und geliebt, wir waren uns sehr nah – und sind es ja immer noch. Mir hat es immer widerstrebt, diese Dankbarkeit und Liebe an einem speziellen Tag ausdrücken zu müssen. Ich habe ihr natürlich trotzdem immer etwas geschenkt und ein paar liebe Worte geschrieben, denn ich wollte ihr eine Freude machen. Aber ich habe den Muttertag nie groß zelebriert oder geehrt. Jetzt denke ich manchmal, ich hätte Mama viel öfter Danke sagen und diesen Tag viel größer mit ihr feiern sollen. Denn sie ist die beste Mama für mich – auch wenn ich sie manchmal ganz schrecklich vermisse
Kinderfragen zu Alzheimer: Muss auch die Oma wegen Corona eine Maske aufsetzen?
Das Coronavirus hat in unseren Alltag einen festen Platz. Mittlerweile gilt in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Meinen Kindern war ein bisschen unwohl dabei, und es kam die Frage auf, ob die Oma auch eine Maske tragen muss. Oder gelten für Menschen mit Demenz Ausnahme-Regelungen?
WOW! WOW! „Alzheimer und wir“ ist für den Grimme Online Award nominiert
WOW! WOW! "Alzheimer und wir" ist für den Grimme Online Award nominiert. Ich kann es gar nicht glauben und platze vor Journalisten-Stolz. Das ist so eine große Ehre und davon habe ich als Journalistin häufig geträumt. Ich fühle mich doppelt und dreifach geehrt, weil ich es als One-Woman-Show unter all die Großprojekte von renommierten Verlagen und Rundfunkanstalten geschafft habe. Ich bin in der Kategorie Wissen und Bildung nominiert. Eine Jury entscheidet über die Preisträger, die bei der Preisverleihung am 25.6. bekanntgegeben werden, ventweder vor Publikum oder ohne. Zusätzlich gibt es ein Publikumsvoting: Ab sofort könnt ihr hier für mich abstimmen. Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr das tut – und den Link weiterleitet an eure Freunde, Bekannte, Kollegen und auch die für mich und meinen kleinen, aber so wichtigen Blog abstimmen. Bis zum 14. Juni könnt ihr abstimmen.
