Corona-Alltag Entlastung
Wie ich helfen kann

Immer noch im Corona-Alltag: Auf der Suche nach Entlastung

Während des Lockdowns dachte ich, dass danach "alles wieder normal" wäre. Wenn man sich so umschaut, wirkt es auch fast so: Restaurants, Freibäder und Kindergärten sind wieder geöffnet. Aber eben nur fast: Da ist der Mund-Nasen-Schutz, ohne den kein Einkaufen möglich ist. Da sind Beschränkungen in der Schule – und auch in Mamas Tagespflege. Bei einem leichten Husten hieß es sofort: Besuchsverbot für 14 Tage. Das ist richtig und gut so, aber brachte meinen Papa doch irgendwie an seine Grenze. Und es zeigt: Ein Zurück zu Normal ist nicht in Sicht. Vor allem Eltern und pflegende Angehörige sind betroffen. Wie können wir in dem neuen Alltag klarkommen? Auf der Suche nach Lösungen

peggy-im-zug-mit-mund-nasen-schutz
Wie ich helfen kann

Alzheimer und Corona: Ohne echte Nähe geht es nicht. Aber auch nur mit Vorsichtsmaßnahmen

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuen Coronavirus gehen zurück. Dazu kommen immer mehr Lockerungen: Viele Kinder gehen wieder in die Schule und den Kindergarten, Friseure und Geschäfte sind offen, Restaurants und Cafés ebenfalls. Was heißt das? Schon lange grübele ich über die Frage, wann ich wieder zu meinen Eltern fahren und Mama sehen kann. Wann kann ich meinem Papa helfen, der in den vergangenen Wochen die Pflege und Betreuung von Mama alleine gemeistert hat? Theoretisch möglich ist es ja, aber ist es auch gut? Oder gefährde ich meine Eltern damit? Das Virus ist ja immer noch da und eine Ansteckung möglich. Und ich weiß, dass meine Mama zu der Risikogruppe gehört. Aber ganz ehrlich: Kontakthalten mit und einem Menschen mit fortgeschrittener Demenz aus der Ferne nahe sein zu können, das ist eine Illusion. Ich weiß, dass Mama Nähe braucht, und zwar echte Nähe. Und mein Papa auch. Wie all die anderen pflegenden Angehörigen trägt er die Last alleine – und das funktioniert nicht auf Dauer. Über unseren zaghaften Weg und warum es so wichtig ist, sich an bestimmte Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen zu halten.

Steine Corona
Corona, Wie ich helfen kann

Gut durch den Pflege-Alltag kommen in Zeiten von Corona: Mit Spazierengehen

In Zeiten von Corona ist es für Angehörige von Menschen mit Alzheimer oft besonders anstrengend. Viele Pflegeheime haben Kontaktbeschränkungen, Besuche sind nicht oder eingeschränkt möglich. Tagespflege-Einrichtungen sind geschlossen. Menschen wie meine Mama, die sonst die Tagespflege besuchen, können dies aktuell nicht tun. Damit bricht der gewohnte Tagesablauf zusammen – und den pflegenden Angehörigen fehlt Entlastung. "Zum Glück können wir jeden Tag in den Garten oder spazieren gehen", sagt mein Papa. Meine Mama profitiert davon sogar doppelt, nein eigentlich dreifach. Und ich kann mir davon einiges abschauen: Denn auch ich komme so mit den Kindern besser durch den Corona-Alltag

Mund-Nasen-Schutz
Was die Kinder fragen

Kinderfragen zu Alzheimer: Muss auch die Oma wegen Corona eine Maske aufsetzen?

Das Coronavirus hat in unseren Alltag einen festen Platz. Mittlerweile gilt in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Meinen Kindern war ein bisschen unwohl dabei, und es kam die Frage auf, ob die Oma auch eine Maske tragen muss. Oder gelten für Menschen mit Demenz Ausnahme-Regelungen?

Peggy Corona Helfen
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, wie können wir uns jetzt in dieser Corona-Krise nah sein?

Wir leben inmitten des neuen Corona-Alltags. An manche Dinge habe ich mich schon fast gewöhnt: dass die Kinder immer zu Hause sind und ich gefühlt dauernd koche (und esse). Die Beschränkungen und das Kontaktverbot beschäftigen mich noch immer sehr – und vor allem auch die Frage, wie es dir geht und wie ich dir in diesen Corona-Zeiten helfen kann. Denn ich vermisse diese Nähe, auch wenn sie nur ab und an ist. Ich bin so traurig, dich gar nicht sehen und hören zu können. Ich bin genervt und frustriert. Was kann ich denn tun? Wie kann ich für dich da sein?

Ostereier
Allgemein

Trotz allem: Frohe Ostern!

Dieses Ostern ist sehr speziell. Ich hätte es am liebsten verdrängt. Ich hätte es so gerne anders gehabt. Ein bisschen wie früher. Wäre mit den Kindern zu meiner Mama und meinem Papa gefahren. Hätte mit Mama Eier gefärbt. Naja, ich hätte es alleine gemacht, aber ich hätte ihr immer wieder ein Ei gezeigt, sie angelächelt… Weiterlesen Trotz allem: Frohe Ostern!

Peggy Elfmann Alzheimer Corona
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, ist Corona wie Alzheimer?

Alle reden und schreiben über das Coronavirus. Keiner weiß, wie lange die Krise andauert und was noch passieren wird. Ich versuche meine Arbeit aus dem Homeoffice so gut wie möglich weiter zu machen und gleichzeitig für meine Kinder da zu sein. Manchmal beneide ich dich ein wenig, weil du in deiner kleinen Anders-Welt bist und diese Pandemie an dir vorbeizieht. Ich fühle mich wie in einem Umbruch – einen, den ich nicht wollte und der mir Angst macht. Aber er bringt mich auch sehr zum Nachdenken. Und ich frage mich: Ist diese Corona-Situation ein bisschen wie, wenn man die Diagnose Alzheimer bekommt?

Karte an Oma und Opa
Wie ich helfen kann

Alzheimer: Kontakt halten und helfen in Zeiten von Corona

Momentan dreht sich unser aller Alltag um Corona. Ein Virus geht um die Welt, legt die Routinen lahm und wirbelt alles herum. Oberstes Gebot: zu Hause bleiben, auf direkte Kontakte mit anderen verzichten – zum eigenen Schutz und zum Schutz für andere. Enkel sollen ihre Großeltern nicht sehen, Pflegeheime haben ein Besuchsverbot oder Besuchsbeschränkungen. Ich würde meine Alzheimer-kranke Mama gerne besuchen und bei ihr sein, aber alle Experten raten davon ab. Wie können wir Kontakt halten mit unseren Angehörigen mit Alzheimer oder Demenz?

Mama und ich
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, wann werden wir uns wiedersehen?

Es ist gerade mal zehn Tage her, da haben wir uns gesehen, zusammen Kuchen gegessen, gelacht und Musik gehört. Ich habe Pläne für die Ferien gemacht, ich wollte dich und Papa mit den Kindern besuchen. Dass sie mal wieder viel Zeit mit euch verbringen können. Und wir euch unterstützen können. Und jetzt? Die Corona-Krise. Und ich habe Angst. Angst um dich, um die Kinder, um mich und frage mich: Wann werden wir uns wiedersehen? Und wie kann ich euch helfen?