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Wie ich helfen kann

Sich informieren und austauschen – eine Gemeinschaft für Menschen mit Demenz werden

Die Diagnose Alzheimer verändert so unglaublich viel im Leben des Betroffenen, aber auch im Leben seiner Kinder, Enkel, Geschwister, Freunde, Nachbarn... Es ist ein Alzheimer und wir, deshalb habe ich meinem Blog ja auch diesen Namen gegeben. Ideal wäre es, wenn sich alle im Umfeld des Betroffenen informieren und mit dem Thema Demenz beschäftigen. Für die nächsten Angehörigen ist das natürlich am wichtigsten, denn sie sind diejenigen, die im Alltag betreuen und pflegen. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen profitieren aber auch, wenn andere – der Nachbar, die Freunde vom Tennisclub oder die ehemalige Kollegin – sich informieren und offen sind für das Thema Demenz. Es ist eine schreckliche Diagnose, aber das Leben mit Alzheimer muss nicht schrecklich sein. Es ist bunt und wunderschöne Momente sind auch mit Demenz möglich. Betroffenen tut es gut, wenn sie auf Verständnis treffen – in allen Bereichen des Lebens – und sich Menschen informieren und austauschen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich mit Alzheimer auseinanderzusetzen und zu lernen. Und wenn ich von lernen spreche, dann meine ich nicht Fakten lernen, sondern die Demenz verstehen und fühlen lernen. Ich stelle euch drei Dinge vor, die mir geholfen haben, vom Angehörigen-Seminar über das Demenz-Balance-Modell bis zum Demenz-Partner Webinar. Ich hoffe, ich kann euch eine Anregung bieten und freue mich über euer Feedback und eure Erfahrungen

Kleeblatt
Wie ich helfen kann

Demenz verstehen, Demenz fühlen, Glücksmomente schenken

Menschen mit Demenz denken anders. Je weiter die Krankheit voran schreitet, umso häufiger sind sie in ihrer Anders-Welt. Aber auch schon am Anfang der Krankheit ist es für Angehörige häufig nicht einfach zu verstehen, wie es ihren Lieben geht, wie sie denken, wie sie empfinden. Das kann zu Frustration und Hilflosigkeit führen - auf beiden Seiten. Der Mensch mit Demenz fühlt sich unverstanden, der Angehörige auch. Wie kann es mir als Tochter gelingen, die Demenz meiner Mama zu verstehen, ja vielleicht sogar zu fühlen? Wie erkenne ich ihre Bedürfnisse? Was braucht sie von mir, von uns? Ich habe eine Antwort gefunden, in einem wunderbaren Online-Workshop, der ziemlich unverhofft daher kam und für den ich Bianca Thönes, wahnsinnig dankbar bin

"Liebe Mama..."

Liebe Mama, vermisst du das Laufen?

Als ich heute früh im Schlosspark joggen war, musste ich viel an dich denken. Du hast in deinem Leben immer Sport gemacht und warst aktiv. Du bist sogar am Anfang nach der Alzheimer-Diagnose noch mal durchgestartet, warst viel joggen und hast an Wettkämpfen teilgenommen, trotz deiner Demenz. Doch nun, seitdem die Erkrankung so weit fortgeschritten ist, geht all das nicht mehr. Wie geht es dir damit?