Expert:innen-Gespräche, Gefühle verarbeiten

„Was ist das Besondere an der Trauer bei Demenz?“ – Interview mit Anja Schmidt-Ott

Die vergangenen Wochen waren schwer, weil ich Abschied nehme von Mama. Mir ist auch bewusst geworden, dass dieses Abschiednehmen schon vor vielen Jahren begonnen hat und dass sich die Trauer schon lange eingeschlichen hat. "Unsichtbare Trauer" wird dieses Phänomen auch genannt. Das Thema Trauer trifft viele Angehörige von Menschen mit Demenz, oft unterdrücken wir es.… Weiterlesen „Was ist das Besondere an der Trauer bei Demenz?“ – Interview mit Anja Schmidt-Ott

Wie ich helfen kann

55 Ideen fürs Pflegeheim: Was sollte mit?

Als klar war, dass Mama ins Pflegeheim umzieht, ging es irgendwie schnell. Ich habe ihre Sachen gepackt und bin ein wenig ratlos durchs Haus gelaufen: Was sollte mit? Was hätte Mama gerne dabei? Ich habe diese Frage auf Social Media und hier gestellt und sehr viele Antworten von Angehörigen, Pflegenden und Betreuenden bekommen. Herausgekommen ist… Weiterlesen 55 Ideen fürs Pflegeheim: Was sollte mit?

Gefühle verarbeiten, Wie ich helfen kann

Pflegen – Ist das Elternzeit 2.0?

In letzter Zeit lese ich immer wieder von (vor allem) Töchtern und (seltener) Söhnen, die sich um ihre Eltern kümmern, sie betreuen und pflegen und das als Elternzeit 2.0 bezeichnen. Ist das so? Ich kann den Vergleich nachvollziehen, finde ihn einerseits gut und doch auch schwierig. Denn Pflegen kommt ohne etablierte Strukturen aus und ist… Weiterlesen Pflegen – Ist das Elternzeit 2.0?

Tipps für den Alltag, Wie ich helfen kann

Vorbereitet für einen Notfall: Den Hausnotruf üben

Lange Zeit hatten meine Eltern kein Notrufsystem im Haus. Nach einem kleinen Notfall aber haben mein Bruder und ich uns dafür entschieden, weil wir so sicher sein können, dass im Notfall schnell medizinische Hilfe bei meinen Eltern ist – und die wüsste auch um Mamas Alzheimer. Aber: Worauf kommt es an bei so einem System?… Weiterlesen Vorbereitet für einen Notfall: Den Hausnotruf üben

Buchtipps, Selbstfürsorge

Buchvorstellung: „Gute Pflege braucht Kraft“

Der neue Ratgeber "Gute Pflege braucht Kraft" stellt die sorgenden und pflegenden Angehörigen in Vordergrund. Wer pflegt, vernachlässigt oft die eigenen Ressourcen, und die Folge sind häufig Erschöpfung, Rücken- und Kopfschmerzen. Angehörige tun gut daran, wenn sie sich gut um sich kümmern, sich regelmäßig Auszeiten und Pausen nehmen. Wie aber soll das gehen im vollen Alltag, und oft ohne Unterstützung von außen? Die Autorin Nicole Lindner stellt in ihrem Buch Strategien und Ideen für Selbstfürsorge vor und berichtet davon, was ihr als pflegende Angehörige hilft. In diesem Beitrag gebe ich euch Einblicke in dieses Buch und verrate euch, was mir daran so gut gefallen hat.

Tipps für den Alltag, Wie ich helfen kann

Das Pflegenetzwerk aufbauen: Es braucht Mut, aber lohnt sich

Sich um einen Menschen mit Demenz kümmern und zu pflegen – das funktioniert besser, wenn man ein Dorf an Unterstützenden hat. Fachleute sprechen vom Pflegenetzwerk. Es ist gut und wichtig für Angehörige, solch ein Netzwerk aufzubauen – und doch fällt es oft auch schwer. Das sehe ich auch an meiner Familie und berichte euch davon, wie wir langsam unser Netzwerk aufgebaut haben. Es braucht Mut, um Hilfe anzunehmen, aber es lohnt sich. Plus: Infos zur Podcastfolge "Ein Pflegenetzwerk aufbauen"

Cover von "Mama du bleibst bei mir"
Buchtipps

Buchvorstellung: „Mama, du bleibst bei mir“ von Ruth Schneeberger

Dieses Buch von Ruth Schneeberger beschäftigt sich nicht mit Demenz und doch möchte ich es euch vorstellen: "Mama, du bleibst bei mir". Die Autorin schreibt darüber, wie sie ihre Mutter nach einem Schlaganfall aufgenommen und sie zehn Jahre lang daheim gepflegt hat. Ruth Schneeberger ist ein großer Fan der häuslichen Pflege. Sie schreibt über die schönen Momente und gibt Tipps, etwa zum Miteinander mit Pflegedienst und anderen Helfern. Die Autorin übt jedoch auch deutliche Kritik am Pflege-System und daran, dass Angehörige allein gelassen werden. Es wird ganz klar: Es muss sich politisch etwas ändern! Pflegen gehört zum Leben dazu und Pflegende brauchen mehr Unterstützung.