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Wie ich helfen kann

„Taschen, Fransen und Bommeln sind wichtig“ – Im Gespräch mit Jessica Prumbaum über Nesteldecken für Menschen mit Demenz

Viele Menschen mit Demenz sind unruhig und die Finger sind immerz zu in Bewegung. Jessica Prumbaum näht seit 6 Jahren Nesteldecken für Menschen mit Demenz. Im Interview erzählt, sie, worauf es dabei ankommt und wie die Decken verwendet werden. Und: Es gibt ein Gewinnspiel. Das ist mein Nikolausgeschenk sozusagen 😉 Ich verlose zwei wunderschöne Nesteldecken von Patchwork Design

Scham_verstecken
Mit Gefühlen umgehen

Scham und Demenz: 4 Tipps für einen guten Umgang

Scham ist ein schwieriges Thema und eines, über das wir nicht so gern sprechen. Denn, wer sich schämt, der macht sich verletzlich. Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen kommen aber immer wieder in Situationen, die beschämen können. Auch ich habe diese Erfahrung gemacht, wie ich im vergangenen Blog-Artikel berichtet habe. Ich habe mich mit diesem Gefühl immer ziemlich alleine gefühlt. Aber an den Reaktionen auf den Beitrag habe ich gemerkt, dass es vielen Angehörigen ähnlich geht. Ich möchte mit euch 4 Tipps teilen, die mir geholfen haben, besser mit der Scham umzugehen. (Diese Tipps kann man auch auf andere Themen anwenden ;-))

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"Liebe Mama...", Mit Gefühlen umgehen

Liebe Mama, manchmal schäme ich mich

Darf ich das überhaupt? Mich wegen der Alzheimer-Erkrankung meiner Mama schämen? Normalerweise kann ich mich gut auf meine Mama einlassen und bin entspannt, aber hin und wieder finde ich mich in Situationen, in denen ich mich schäme. Es sind Momente, die mich fast überfordern und in denen ich mit meinen Gefühlen alleine bin. Warum nur? Schäme ich mich wirklich wegen dir, meine liebe Mama, oder sind es nicht vor allem meine Erwartungen und Vorstellungen, die mich beschämen? Eines habe ich gelernt: Dieses Schamgefühl zu verstecken, macht es meist nicht besser. Was mir hilft, ist zu priorisieren und auf das zu schauen, was wirklich zählt

Im Gespräch, Wie ich helfen kann

„Wir entscheiden, wie wir uns um unsere Eltern kümmern wollen“ – Interview mit Petra Wieschalla

Bin ich eine pflegende Angehörige? Lange habe ich mich einfach nur als Tochter einer Mutter mit Alzheimer gesehen – und das obwohl ich mich von Anfang an auch gekümmert habe. Aber mein Papa war und ist immer noch der direkt Pflegende. Mein Bruder und ich jedoch sind viel – und auch immer mehr – involviert, auch, weil mein Papa zunehmend Unterstützung braucht. Wir machen es gerne, aber wir merken auch, dass dieses Kümmern eine große Aufgabe ist. Worauf man als Elternkümmerer achten sollte, darüber habe ich mit Petra Wieschalla gesprochen. Als Angehörigen-Coach und Demenzberaterin kennt sie die Fallstricke und weiß, warum es so wichtig ist, sich bewusst zu machen, warum und wofür man pflegt. Hier lest ihr das Interview. Und für alle, die noch mehr lesen wollen, gibt es ein Gewinnspiel. Ich verlose drei Bücher "Überlebenstipps für Elternkümmerer"

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Diagnose, Praktische Tipps, Wie ich helfen kann

Diagnose Demenz – wie geht’s weiter? Diese 5 Fragen helfen Angehörigen, einen Weg zu finden

Als meine Mama damals die Diagnose Alzheimer-Demenz erhielt, waren wir in einer Art Schockstarre. "Wie geht es jetzt weiter?", fragte ich mich, und das fragten wir uns in der Familie. Eine Antwort konnte keiner geben, nicht einmal Mamas Arzt, von dem ich mir eine klare Aussage erhofft hatte. Das war ziemlich deprimierend – und es hat mich unruhig, traurig und unzufrieden gemacht. Aber: Jede Demenz ist so individuell, wie jeder Mensch auch. Die Frage 'Wie findet man als Angehöriger einen Weg nach der Diagnose Demenz?' lässt sich letztlich nicht beantworten. Sie kann eigentlich nur heißen: 'Wie finde ich meinen Weg nach der Diagnose?' Ich möchte euch ein paar Einblicke in unseren Weg geben. Und: Hier findet ihr ein Worksheet, das wir vom "Leben, Lieben, Pflegen"-Podcast entwickelt haben und das konkret dabei unterstützt, einen Umgang mit der Demenz zu finden

Hand Herz Diagnose Demenz
Diagnose, Wie ich helfen kann

Diagnose Demenz: Erste Symptome – und warum man sie oft nicht sieht

Ein bisschen vergesslich ist jeder Mensch. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um zum Arzt zu gehen? „Ich bin immer wieder überrascht, wie lange die Familien die Symptome aushalten“, sagt der Neurologe Dr. Michael Lorrain. Er plädiert dafür, schon bei den ersten Anzeichen zum Arzt zu gehen. Das Problem: die ersten Anzeichen sind oft so unspezifisch, dass Betroffene und Angehörige nicht unbedingt eine Demenz vermuten – oder sie nicht bemerken wollen. „Man muss dem auch Zeit geben. Es ist ein großer Schritt, überhaupt die Vermutung zuzulassen, dass es eine Demenz sein könnte“, meint Familien-Coach Anja Kälin. Wie also findet man da einen Weg? Und: Warum ist eine frühe Demenz-Diagnose wichtig?

Kommunikation_Demenz_mama_und_ich
"Liebe Mama...", Corona

Liebe Mama, wann können wir uns wiedersehen? – Corona, die Zweite

Seit Tagen steigen die Zahlen der Neuinfektionen rasant, das Robert-Koch-Institut meldet immer wieder Höchststände. Politiker*innen mahnen zu Vorsicht, Umsicht und vor allem dazu, zu Hause zu bleiben. Was in meinem Fall heißt: nicht zu euch fahren. 400 Kilometer trennen uns. Wenn ich mit dem Zug fahre, begegne ich unweigerlich Menschen. Autofahren wäre sicherer, aber auch dann gibt es ja die Möglichkeit, dass ich selber infiziert bin (und es noch nicht weiß) und das Virus zu euch trage. Was tun? Wann können wir uns wiedersehen, liebe Mama? Über mein ganz persönliches Dilemma dieser zweiten Welle, den Versuch, eine Lösung zu finden und was ich für mich und uns tun kann

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Kommunikation, Wie ich helfen kann

Validation und Kommunikation bei Demenz – Mein Fazit zum Vortrag und meine Erfahrungen

Vor einiger Zeit habe ich einen tollen Vortrag zum Thema "Validation - Wie funktioniert einfühlsame Kommunikation mit Menschen mit Demenz?" besucht. Die Alzheimer Gesellschaft München hatte Eva Küpers eingeladen und sie hat sehr unterhaltsam darüber gesprochen, wie Validation funktioniert. Während dem Vortrag habe ich aber auch gemerkt, dass ich vieles davon bereits tue – und zwar nicht nur in der Kommunikation mit meiner Mama, sondern auch mit meinen Kindern. Beides war und ist ein Lernprozess und wie gut, dass ich von Vorträgen und Seminaren immer wieder etwas für meinen Alltag mitnehme. In diesem Blog-Beitrag möchte ich euch in die Welt der Validation entführen und meine Erfahrungen dazu mitgeben. Ihr lest, warum bei der Kommunikation mit Menschen mit Demenz Achtsamkeit und Bestätigung so eine große Rolle spielt, warum ich als Angehörige dabei meine eigene Komfortzone verlassen muss und mich an dem Hier und Jetzt orientieren sollte

Humortherapeut_Markus_Proske
Im Gespräch, Kommunikation, Wie ich helfen kann

„Menschen mit Demenz wollen Normalität“ – Humortherapeut Markus Proske im Gespräch

Wenn jemand in der Familie an Alzheimer oder einer anderen Demenz erkrankt, tauchen viele Fragen und Herausforderungen auf. Nach Lachen, Fröhlichkeit und Frohsinn ist da meist niemandem zumute. Das war bei uns nicht anders. Am Anfang war da viel Angst und Sorge. Mit der Zeit hat sich das verändert. Natürlich sind da immer noch Fragen und immer mal wieder Probleme. Aber irgendwie ist Normalität eingezogen. Mein Papa meistert den Pflege-Alltag auch mit Humor. Kleine Scherze und Witze bringen Mama, ihn und uns zum Lachen. "Das ist gut und wichtig", sagt der Demenzberater Markus Proske. Im Interview hat er mir erklärt, warum und wie Humor Menschen mit Demenz – und ihren Angehörigen – im Alltag helfen kann und weshalb es so wichtig ist, Normalität zu leben