"Liebe Mama..."

Liebe Peggy… – Brief an mein 10 Jahre jüngeres Ich

Dieses Mal schreibe ich keinen Brief an meine Mama, sondern einen an mich – und zwar an mein zehn Jahre jüngeres Ich. Damals war Mamas Alzheimerdiagnose noch ganz frisch und ich voller Angst und Sorgen. Heute sehe ich so manches mit anderen Augen. Und wenn ich zurückblicke, merke ich, dass ich mich anfangs sehr auf die Medizin und Arzneimittel fokussiert habe. Ich habe ängstlich verfolgt, was alles nicht mehr geht. In diesem Brief geht es um die Dinge, die ich der Peggy von vor zehn Jahren gerne mit auf den Weg geben würde. Vor allem würde ich ihr sagen: Liebe Peggy, hab nicht so viel Angst!

Im Gespräch, Wie ich helfen kann

„Wir entscheiden, wie wir uns um unsere Eltern kümmern wollen“ – Interview mit Petra Wieschalla

Bin ich eine pflegende Angehörige? Lange habe ich mich einfach nur als Tochter einer Mutter mit Alzheimer gesehen – und das obwohl ich mich von Anfang an auch gekümmert habe. Aber mein Papa war und ist immer noch der direkt Pflegende. Mein Bruder und ich jedoch sind viel – und auch immer mehr – involviert, auch, weil mein Papa zunehmend Unterstützung braucht. Wir machen es gerne, aber wir merken auch, dass dieses Kümmern eine große Aufgabe ist. Worauf man als Elternkümmerer achten sollte, darüber habe ich mit Petra Wieschalla gesprochen. Als Angehörigen-Coach und Demenzberaterin kennt sie die Fallstricke und weiß, warum es so wichtig ist, sich bewusst zu machen, warum und wofür man pflegt. Hier lest ihr das Interview. Und für alle, die noch mehr lesen wollen, gibt es ein Gewinnspiel. Ich verlose drei Bücher "Überlebenstipps für Elternkümmerer"