Besser kommunizieren, Expert:innen-Gespräche

„Es wäre sinnvoll, Logopädie bei Demenz frühzeitig zu verordnen, nicht erst bei Schluckbeschwerden.“

Logopädie wird häufig verordnet, wenn Menschen mit Demenz Schluckstörungen entwickeln. Aber auch im frühen Stadium kann eine logopädische Therapie sinnvoll und hilfreich sein. Das sagt Logopädin Janka Muising im Interview und erklärt, warum es so wichtig ist, dass Menschen mit Demenz Anregungen zur Kommunikation erhalten, welche Strategien sie als Expertin anwendet und wie ein Buch der vergessenen Wörter helfen kann.

Gefühle verarbeiten, Wie ich helfen kann

Neue Demenz-Podcastfolge „Leben. Lieben. Pflegen.“: Wie mit Wut umgehen?

Für diese Folge habe ich mit Anja Kälin über ein Thema gesprochen, das mich sehr beschäftigt und über das viel zu selten gesprochen wird, obwohl es doch alle irgendwie betrifft. Auch im Zusammenhang mit einer Demenzerkrankung taucht das Thema Wut auf. Ich wollte wissen, was hinter dem Gefühl steckt und wie es gelingt, besser damit umzugehen. Was mir erst im Gespräch klar geworden ist: Wie wichtig es ist, dass ich als pflegende Angehörige mit diesem Wut-Gefühl umgehen kann und zur Ruhe komme – und so quasi meinen Angehörigen mit Demenz mitnehme.

Allgemein, Community, Wie ich helfen kann

Demenz Meet München 2025: Das erwartet euch am 29. März

Bald ist es soweit: am 29. März findet das Demenz Meet München statt. Es ist unser drittes Demenz Meet und ich bin voll Vorfreude. Seit Monaten bereiten wir die Veranstaltung vor, führen Vorgespräche mit den Speakern und tüfteln am Programm. Ich freue mich darauf, mit meiner wunderbaren Podcast-Kollegin Anja Kälin durch den Tag zu führen und zu moderieren. Was euch beim dritten Demenz Meet München erwartet, lest ihr hier.

Peggy schaut auf den Teich
Wie ich helfen kann

Aus der Ferne pflegen: Wie ist die Situation vor Ort wirklich?

Mein Papa wohnt im Haus und damit das gut gelingt, haben mein Bruder und ich ein Netzwerk aufgebaut. Eigentlich funktioniert das ganz gut. Doch dann gibt es Momente, die alles infrage stellen. Erst vergangene Woche, da rief Papa sehr oft, sehr aufgeregt an. Ich konnte nicht gut einschätzen, wie es ihm wirklich ging. Nun bin ich hier und merke, dass alles eigentlich ganz okay läuft. Und ich frage mich: Wie kann ich besser erkennen, wie es ihm vor Ort geht, wenn ich nicht da bin?

Expert:innen-Gespräche

„Mit einer Demenz geht noch viel“ – Interview mit Ruth Wetzel

"Die Diagnose ist ein Schock. Aber auch mit einer Demenz geht noch viel." Das sagt die Altentherapeutin Ruth Wetzel, die darüber ein ganzes Buch geschrieben hat. Im Interview haben wir uns darüber unterhalten, wie Pflegende und Angehörige in die Welt einer Person mit Demenz gelangen können und warum dies so hilfreich im Alltag ist. Ruth sagt: "Wir dürfen uns nicht nur an den Krankheitssymptomen orientieren, sondern brauchen Informationen zu der Biografie." Worauf es ankommt, welche Rolle Biografiebögen und Schatzkisten spielen und warum auch du davon profitierst, erzählt sie im Interview. Plus: Links für Biografiebögen zum Herunterladen.