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"Liebe Mama..."

Liebe Mama, darf ich traurig sein?

Eine Achterbahn der Gefühle – das ist die Alzheimer-Erkrankung meiner Mama oft für mich. Meine Mama lebt nun schon seit bald neun Jahren mit der Diagnose Alzheimer – und mit ihr die ganze Familie. Anfangs war ich vor allem traurig und habe viel geweint, mit der Zeit habe ich meinen Gefühlen immer weniger Raum gelassen. Dabei bin ich immer noch traurig. Darf ich das? Weinen? Ich bin doch gesund – und meine Mama hat den Alzheimer. Was steckt hinter meiner Trauer? Darüber habe ich mit einer gesprochen, die sich auskennt. Anja Kälin vom Verein Desideria hat mir erklärt, warum es vollkommen in Ordnung und sogar wichtig ist, wenn man als Angehöriger traurig ist und wie ich damit umgehen kann. Teil 1 von „Alzheimer und das Gefühls-Chaos“

"Liebe Mama..."

Liebe Mama, vermisst du das Laufen?

Als ich heute früh im Schlosspark joggen war, musste ich viel an dich denken. Du hast in deinem Leben immer Sport gemacht und warst aktiv. Du bist sogar am Anfang nach der Alzheimer-Diagnose noch mal durchgestartet, warst viel joggen und hast an Wettkämpfen teilgenommen, trotz deiner Demenz. Doch nun, seitdem die Erkrankung so weit fortgeschritten ist, geht all das nicht mehr. Wie geht es dir damit?

Was die Kinder fragen

Gemeinsam spielen – funktioniert das?

An Erlebnisse und Personen aus der eigenen Kindheit können sich viele Alzheimer-Betroffene lange gut erinnern. Meine Mama wusste nicht mehr, wie man aus einem Salatkopf einen Salat zubereitet und konnte keine Uhr mehr lesen, aber sie kannte noch die Vor- und Nachnamen von ihren Freundinnen aus der Kindheit und erzählte manchmal, wie sie gespielt hatten… Weiterlesen Gemeinsam spielen – funktioniert das?

Alzheimer und wir: Erkennst du mich
"Liebe Mama..."

Liebe Mama, erkennst du mich?

Wenn ich mit anderen über deinen Alzheimer spreche, kommt als erste Frage meist: "Erkennt sie dich noch?" oder "Weiß sie noch, wer du bist?" Das scheint ein wichtiger Gradmesser für die Schwere der Erkrankung. Für mich war es nie eine Frage.