Lässt sich das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, beeinflussen? Ja! Auf welche Faktoren es dabei ankommt, darüber habe ich in der neuen Podcastfolge "Leben. Lieben. Pflegen" mit Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer gesprochen. "Wir können etwas tun", ist er überzeugt und erklärt die Rolle von Hörproblemen, Stress, sozialer Einsamkeit, Bewegung – und was jeder Einzelne konkret tun kann. Besonders berührt hat mich, als Grönemeyer von seinen eigenen Erfahrungen als Angehöriger gesprochen hat, mit der Demenz seiner Mutter und seines Vaters.
Kategorie: Prävention
Immer wieder diese Hoffnungslügen – Hört bitte auf damit!
Vor einiger Zeit bekam ich einen Anruf von jemandem, der mir sagte, er könne meine Mama heilen. Ein paar Tage später bekam ich über Social Media die Einladung zu einem Vortrag darüber, wie man mit einem gewissen Nahrungsmittel, das Risiko an einer Demenz zu erkranken "deutlich minimieren" könne. Mich machen solche Behauptungen wütend. Einzelne Mittel können eine Demenz weder vorbeugen noch heilen. Bitte hört auf, diese Hoffnungslügen zu verbreiten! Ich weiß, wie leichtfertig man daran glaubt. Selbst, wenn das Mittel nicht schadet, so lenkt es doch von anderen, wirksamen Unterstützungsleistungen ab. Mein Beitrag zum Demenzmoment-Thema: Was ist dein Moment der Wut?
Demenz vorbeugen – Geht das? Und falls ja, wie?
"Hast du Angst, dass du auch Alzheimer bekommst?" Diese Frage habe ich in den vergangenen Wochen ein paar Mal gehört – und sie beschäftigt mich sehr. Nein, ich habe keine Angst, dass ich jetzt Alzheimer bekomme. Und doch denke ich darüber nach, dass ich diese Krankheit bekommen könnte, so wie meine Mama. Demenz vorbeugen – geht das? Und falls ja, wie? Worauf kommt es an? Meine Fragen haben mich zu Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen geführt – und er hat mir erklärt, wie ich mein Demenz-Risiko und das meiner Kinder minimieren kann.
