Und die Kinder?

Kinder stellen Tausend Fragen. Manchmal auch keine einzige. Immer sind sie meisterlich im Beobachten. Egal, ob zwei oder zehn Jahre alt, Kinder beobachten sehr genau und nehmen schon früh wahr, dass Dinge anders laufen, wenn jemand Alzheimer hat. Klar, die Zehnjährige kann es sich schon erklären, aber auch ein kleines Kind macht sich so seine Gedanken und wundert sich. Zum Beispiel, wenn die Oma die ganze Zeit im Flur hin und her geht. Oder wenn ihr die Marmelade vom Brötchen den Finger hinabläuft, aber sie es nicht merkt und nicht darauf reagiert. Oder dass ihr die Mama oder der Opa das Brötchen schmiert und ihr Essen klein schneidet, obwohl sie doch erwachsen ist. Dass die Mama weint, wenn sie die Oma anruft. Deswegen hat das Thema Alzheimer einen Platz im Leben meiner Kinder.

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