Tagebuchbloggen

#12von12: Mein Oktober 2021

Mein Oktober war bislang eher ruhig, aber dieser Tag heute war überraschend, emotional, turbulent: Ich habe in der Stadtbücherei Itzehoe aus meinem Buch „Mamas Alzheimer und wir“ vorgelesen. Der #12von12 im Oktober war ein Tag voller schöner Momente

Morgens in der Früh. Ich fahre gerne mit dem Zug und ich mag es sogar frühmorgens am Bahnsteig zu sitzen und auf den Zug zu warten.. Auf geht’s nach Itzehoe.

Beim Zugfahren kann ich ziemlich gut arbeiten.
Heute bereite ich noch den Spickzettel für den Ablauf der Lesung vor. Ich habe mich für vier Kapitel entschieden: vom Anfang bis heute, ein paar Briefe an meine Mama und ein paar Erfahrungsberichte.

Warum fällt Hilfe holen so schwer? Warum denken wir, dass wir alles alleine schaffen müssen? In meinem Buch „Mamas Alzheimer und wir“ schreibe ich auch darüber, warum das nicht funktionieren kann und warum wir uns mit diesen Ansprüchen das Leben selber schwer machen. Alllerdings. Ich habe das auch erst lernen müssen – und bin immer noch dabei.

Endlich Hamburg. Schön hier zu sein, aber ich muss noch weiter.

Netzwerken ist super. Und führt dazu, dass mich Cornelia Pepernau vom
Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein liebevoll empfängt und
mir die Gegend rund um Itzehoe und ihren Lieblingsbaum zeigt.
Danke, dass ich ein Stück Schleswig-Holstein kenennlernen durfte.

Wie aus dem Bilderbuch: Die St. Marienkirche in Heilgenststedten

Vorbereitung auf die Lesung. Und schnell noch einen Anruf bei meinen Mädchen. „Wo steht deine Zahnbürste?“ möchte meine jüngste Tochter wissen

Ich wäre dann so weit. Ich freue mich auf die Lesung.

Auf geht’s zur Stadtbibliothek Itzehoe, um aus „Mamas Alzheimer und wir“ vorzulesen.
Abends in der Büchereich. War ich noch nie, ist schön hier!

Der Pflegestützpunkt hat für Info-Material gesorgt. Wie schön, dass so viele Broschüren derDeutschen Alzheimer Gesellschaft dabei sind. Der Flyer für unseren Podccast „Leben, LIeben, Pflegen“ darf natürlich nicht fehlen
Der Pflegestützpunkt hat die Lesung initiert.

Vielen Dank fürs Zuhören. Ich mag es aus meinem Buch zu lesen. Ich merke, dass ich andere damit berühre. Wie die Dame, die nach der Lesung mit Tränen in den Augen zu mir kam und mir für meine Lesung dankte.

Was für ein aufregender und schöner Tag dieser 12. Oktober 2021 doch war: Mit einer Reise, einem Spaziergang und einer eigenen Lesung. Dieser Beitrag macht mit bei draußennurkännchen

Und wie war euer 12. Oktober so? Meiner war anstrengend und beflügelnd zugleich.

Danke für diesen besonderen Tag!

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