Persönliches

#12von12: Mein Januar 2022

Es ist schon Mitte Januar – und der Winter kommt gerade richtig an. Zumindest ist es sehr kalt. Immer noch Corona-trüb. Ein ziemlich normaler Mittwoch mit Arbeiten, Mamasein und Mamavermissen. Und ich bemühe mich, meinem 2022 Mantra „Es ist schon gut“ zu folgen: Mein #12von12 im Januar 2022.

Ich beginne den Tag mit Schreiben. Gerade muss ich sehr viel nachdenken und loslassen lernen. Reflektieren kann ich am besten beim Schreiben.
Ein spätes Frühstück mit der besten Marmelade, die ich kenne.
Als Journalistin führe ich ja ziemlich häufig Interviews – das ist für mich eines der besten Dinge an meinem Beruf: Ich spreche mit verschiedenen Menschen, erfahre von ihrer Welt und lerne immer wieder was Neues.

Ich habe eine Buchbesprechung von „Herausforderung angenommen!“ geschrieben und gepostet. Das Buch ist für mich so besonders, weil Beni darin von seinen eigenen Erfahrungen mit der Demenz schreibt. Es immer noch selten, dass Menschen mit Demenz sich über Demenz äußern, was ich sehr schade finde.
Ich habe Post bekommen – und zwar diese Karten von der Alzheimer Gesellschaft. Darauf sind 11 Tipps zur besseren Kommunikation mit Menschen mit Demenz abgebildet,
klar auf den Punkt gebracht und eine gute Erinnerung.
Auf meiner To-Do-Liste stehen die nächsten Buchvorstellungen. Die sind ganz schön verschieden, so viel kann ich schon verraten. Aber jedes sehr wertvoll!
Kleine Pause und ich mache mich auf den Weg, um meine Kleinste vom Kindergarten abzuholen.

Eigentlich habe ich ja gar keine Lust, draußen zu sein. Es ist „bitterich“, wie meine Tochter sagt. Und dann bin ich doch froh, dass wir auf den Spielplatz gehen und zusammen verstecken spielen. Nicht nur, wengen dieser herzigen Aussicht (keine Ahnung, was das ist, aber schön sieht’s aus).
Als wir zu Hause ankommen, brauchen wir was zum Aufwärmen. Zum Beispiel Kekse.
Wir haben nicht nur Weihnachtsplätzchen, sondern auch noch den Baum stehen. Eigentlich wollte ich ihn rausstellen, aber dann habe ich gesehen, dass da zwei Puppen darunter schlafen. Meine Tochter meint wohl, da hätten sie Ruhe. Also, Baum stehen lassen, oder?
T-Shirt mit Aufdruck "Alles wird gut"
Irgendwie begleitet mich auch mein Jahresmotto durch den Tag. Manchmal fällt es mir schwer wirklich dran zu glauben. Deshalb auch dieses Shirt. Je mehr Mantra, umso besser!
Praline
Alles wird gut, wenn es Schokolade ist. Oder etwa nicht?!

Heute war ein ganz normaler Tag. Irgendwie. Eigentlich ganz schön. Und doch war ich ein paar Mal traurig und dachte, wie schön es doch wäre, wenn meine Mama ein kleines bisschen von meinem, von unserem Alltag hier mitbekommen könnte. Zum Glück sehen wir uns bald wieder!

Dieser Beitrag macht mit bei draußennurkännchen

Ich hoffe, ihr hattet einen schönen 12. Januar!

2 Gedanken zu „#12von12: Mein Januar 2022“

  1. Dein Post hat mich sehr berührt – ich kenne so viele Facetten… die Trauer, den Mut, es immer wieder anzupacken – den Abschied (meine Mutter war sehr dement und verstarb vor 6 Monaten) Es hilft nur Liebe Leibe Liebe – viel Berührung und Singen auch – ja und Gedichte!
    liebe Grüße von Ellen

    1. Liebe Ellen, ich danke dir! Manchmal ist es schwer auszuhalten, vor allem weil man weiß, dass es ja auch nie mehr besser wird. Aber zum Glück gibt’s auch leichtere und schöne Momente.
      Ganz liebe Grüße an dich! 💜

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